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  • 15.05.2012 - 08:34 GMT
  • DOSB
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DOSB: Deutschland übernimmt Vorsitz im Europarat für Anti-Doping

Deutschland hat für zwei Jahre den Vorsitz in der Monitoring Group der Anti-Doping-Konvention des Europarats übernommen.

Die Wahl des deutschen Vertreters zum Vorsitzenden des Gremiums in der vergangenen Woche unterstreicht die maßgebliche Rolle Deutschlands in der europäischen Dopingbekämpfung. Zugleich bedeutet sie internationale Anerkennung für die hier geleistete Arbeit.
Den Dank an die Mitgliedstaaten für das damit gezeigte Vertrauen verbindet der neue Vorsitzende, der im Bundesinnenministerium für die Dopingbekämpfung zuständige Ministerialrat Friedrich-Wilhelm Moog, mit der Würdigung für die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden Prof. Dr. Horta (Präsident der Anti-Doping-Agentur Portugal) in den vergangenen vier Jahren.

Hintergrundinformationen:
Die Monitoring Group ist die beobachtende Begleitgruppe zur Umsetzung der Maßnahmen des Übereinkommens des Europarates gegen Doping vom 16. November 1989. Die Anti-Doping-Konvention ist für Deutschland seit dem 1. Juni 1994 in Kraft. Sie umfasst mit 51 Vertragsparteien nicht nur alle Mitglieder des Europarates, sondern auch vier Nicht-Mitglieder (Australien, Kanada, Tunesien, Weißrussland). Die Anti-Doping-Konvention ist das maßgebliche völkerrechtliche Rechtsdokument im Kampf gegen Doping. Sie setzt gemeinsame verbindliche Standards und Vorgaben, die die Vertragsparteien verpflichten, bestimmte gesetzliche, finanzielle, technische, präventive und andere Maßnahmen zu ergreifen.“

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