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Europäische Wertegemeinschaft

EMI kritisiert ungarische Mauer-Pläne scharf und fordert: „Tear down this Plan!“

Die Europäische Bewegung International (EMI) hat sich kritisch zu den Plänen der ungarischen Regierung geäußert, an der Grenze zu Serbien eine Mauer gegen Flüchtlinge zu bauen. Die geplante Grenzschließung würde einen Schritt in die falsche Richtung bedeuten – hin zu einer noch stärker ausländerfeindlichen und isolationistischen Haltung. Dies wäre ein besorgniserregendes politisches Signal an die europäischen Nachbarn Ungarns.

Die EMI fordert die ungarische Regierung daher unmissverständlich auf: „Tear down this plan!

Bernd Hüttemann, EMI-Vizepräsident, sagte dazu: „Die Errichtung einer ‚Festung Europa‘ mit Hilfe einer 175 km langen Mauer ist genau das Gegenteil von Respekt für die Menschenwürde, von Freiheit und Gleichheit – und steht damit konträr zu den zentralen Werten unserer Europäischen Gemeinschaft. Diese fremdenfeindliche Einstellung sollte gerade in Staaten die Alarmglocken schrillen lassen, die vor 1989 über Jahrzehnte unter den Folgen einer solch unnatürlichen Teilung gelitten haben.“

EMI-Vizepräsident Frédéric Vallier ergänzte: „Die kürzlich präsentierte gemeinsame Migrationsagenda der EU gibt eine umfassende Antwort auf die aktuellen Herausforderungen durch Flüchtlingswellen. Ungarn, als einer von 28 Mitgliedstaaten, sollte nicht durch Alleingänge dazwischenfunken. Wir sollten nicht vergessen, dass Einwanderung keine Gefahr, sondern eine gemeinsame Herausforderung darstellt, die auch viele Chancen bietet für Europa.“

Zur englischen Originalmeldung gelangen Sie hier.

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