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Partizipation & Zivilgesellschaft

Linn Selle erhält den „Preis Frauen Europas” – Festakt am 26.1.

Binnen weniger Tage mobilisierte sie Tausende für Europa: Mit ihrer Online-Kampagne gegen die Pläne von ARD und ZDF, die EP-Spitzenkandidaten nur im Spartensender Phoenix statt im Hauptprogramm debattieren zu lassen, sorgte Linn Selle im Vorfeld der Europawahlen bundesweit für Furore. Nicht nur damit empfahl sich die Viadrina-Doktorandin für den „Preis Frauen Europas“. Am 26. Januar wird sie in einem Festakt in Berlin für ihr ehrenamtliches Engagement für Europa im Jugendverband „Junge Europäische Föderalisten“ geehrt.

Linn Selle ist die jüngste „Frau Europas“ seit Gründung des „Preis Frauen Europas“ 1991. Seit Jahren schon setzt sie sich mit den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF e.V.) für ein vereintes Europa ein. „Jeder und jede muss Flagge zeigen“, fordert sie. „Gerade nach dem furchtbaren Anschlag in Frankreich müssen wir begreifen, dass Solidarität in Europa ein unfassbar wichtiges Gut ist. Außerdem müssen wir ganz deutlich machen, dass wir uns durch solche Taten nicht unsere offene und tolerante Gesellschaft nehmen lassen wollen.“ Lesen Sie das ausführliche Interview mit Linn Selle, in dem sie Einblicke gibt, warum sie sich bei der überparteilichen JEF für Europa engagiert – und woran Europa scheitern kann

Das Programm am 26. Januar:

Festakt am 26.1.2015 um 18.30 Uhr im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Glinkastr.24, 10117 Berlin). Laudatio: Michael Roth MdB, Staatsminister Europa im Auswärtigen Amt. Zum Programm

Im Vorfeld lotet das Seminar „Stimme erheben“ Perspektiven und Chancen der Partizipation von Frauen in Deutschland und Europa aus: Was bringt sie dazu, sich gesellschaftlich zu engagieren? Welche weiblichen Rollenvorbilder gibt es? – Impulse für die Diskussion geben unter anderem Prof. Dr. Gesine Schwan, die 2005 selbst „Frau Europas“ war, und die Journalistin Maria von Welser.
Seminar am 26. Januar 14.30-17 Uhr in den Räumen der EBD (Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin).
Zum Seminarprogramm

Mit dem „Preis Frauen Europas“ ehrt die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) seit 1991 Frauen, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise für das Zusammenwachsen Europas einsetzen. Die Auszeichnung ist symbolisch: Die Preisträgerin erhält eine eigens für sie gefertigte Brosche, doch sie wird auch Teil eines aktiven Preisträgerinnen-Netzwerks, das bürgerschaftlich aktive Europäerinnen untereinander und mit den 239 EBD-Mitgliedsorganisationen zusammenbringt.

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