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Frau Europas 2001: Philomena Franz

Erinnerung an den Holocaust – Werben für Mitmenschlichkeit und Toleranz bei der jungen Generation

Philomena Franz entstammt einer Sinti-Familie, die seit Jahrhunderten in Deutschland lebt. 1943 wird sie verhaftet und in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Sie hat Hass, Demütigungen, Qualen und Ängste erlebt. Viele Angehörige ihrer Familie überleben den Holocaust nicht.

Sie schreibt ihre Erlebnisse im Buch „Zwischen Liebe und Hass” nieder und hält Lesungen und Vorträge an Schulen. Ihre Botschaft: „Wir Überlebenden sind gezeichnet. Aber eines hat mich mein Leben gelehrt: Wenn wir hassen, verlieren wir. Wenn wir lieben, werden wir reich.”

Philomena Franz ermutigt ihre Leserinnen und Zuhörer, Fremdes kennen und verstehen zu lernen, kämpft für Versöhnung und Verständigung und vermittelt in vielfältiger Weise, dass Toleranz aus dem Herzen wachsen muss.