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Frau Europas 1996: Christine Grotensohn

AKIK – Aktionskomitee Kind im Krankenhaus für Rechte von Kindern und ihren Eltern bei der stationären Behandlung

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Christine Grotensohn engagierte sich als Mutter eines betroffenen Kindes seit 1977 im Aktionskomitee „Kind im Krankenhaus” (AKIK) und setzte sich auf politischer und fachlicher Ebene für die Einführung unbegrenzter Besuchszeiten und die kostenlose Mitaufnahme eines Elternteils im Krankenhaus ein.

Darüber hinaus unterstützte sie die Integration von Eltern in den Krankenhausalltag. Sie hatte großen Anteil an der „Charta für Kinder im Krankenhaus”, die 1988 anlässlich der ersten Europäischen Konferenz der AKIK-Initiativen verfasst wurde und heute europaweit von Fachverbänden, Kinderärzten sowie der Weltgesundheitsorganisation unterstützt wird.

1993 wirkte Christine Grotensohn maßgeblich mit an der Gründung der European Association for Children in Hospital (EACH), dem europäischen Verbund der „Kind im Krankenhaus”-Initiativen, der seitdem an der Umsetzung der Rechte hospitalisierter Kinder in Europa arbeitet.