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  • Letzte Aktualisierung: 19.01.2024 GMT
Vereine, Wirtschaft

Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V. (bdo)

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) vertritt als Bundesorganisation die fachlichen und gewerbepolitischen Interessen des privaten Omnibusgewerbes. Seine wesentlichen Aufgaben sind nach außen die Wahrung der Interessen und die Erhaltung eines gesunden mittelständischen Omnibusgewerbes sowie nach innen die Information und Beratung seiner Mitglieder.

Die Erhaltung rechtlicher und wirtschaftlicher Besitzstände der privaten Omnibusunternehmen und womöglich deren Ausbau ist ein auch gesellschaftspolitisch wichtiges Grundanliegen des bdo und seiner Mitgliedsverbände.

Der bdo beobachtet die Entwicklung im gesetzgeberischen und verkehrspolitischen Bereich sorgfältig. Er informiert über die Belange des Gewerbes, macht frühzeitig auf Folgen anstehender Entscheidungen aufmerksam und bringt sachkundige Vorschläge in die Entscheidungsvorbereitung ein.Dies gilt beispielsweise:

  • für alle gesetzgeberischen Aktivitäten u.a. bezüglich des Personenbeförderungsgesetzes, der StVO, der StVZO, der Steuergesetze, der Regelungen im grenzüberschreitenden Omnibusverkehr/li>
  • zur Verhinderung aller gegen das Gewerbe gerichteten Bestrebungen
  • bei allen Wettbewerbsverzerrungen durch ungleiche Subventionierung und bedingungslosen Defizitausgleich
  • für den Abbau von Grenzhindernissen für Busse
  • für verbesserte EG-Sozialvorschriften.

Der bdo unterhält Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene. Er setzt sich für die Berücksichtigung der Anliegen des Omnibusgewerbes durch Eingaben an Parlamentarier, Bundes- und Landesministerien, ausländische Ministerien und europäische Gremien ein. Er führt auch die damit zusammenhängenden Verhandlungen.

Der bdo ist, wenn es um Belange des Omnibusgewerbes geht, aktiv an den Beratungen vor der Novellierung bestehender oder vor Verabschiedung neuer Gesetze und Verordnungen beteiligt.

Der bdo verhandelt mit anderen Verkehrsträgern über Formen optimaler Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr. Ein besonderes Anliegen des bdo ist die Durchsetzung ausgewogener Verträge bei den verschiedenen Kooperationsformen im ÖPNV. Er hat beispielsweise mit dem VLÜ – Verkehrsleistungs-Übertragungs-Vertrag – einen Grundsatzvorschlag zur Gestaltung der Anmietverkehre in die verkehrspolitische Diskussion eingebracht.

Der bdo berät Bundes- und Landesbehörden, Institute und Omnibushersteller in technischen Fragen und Neuerungen, die im Zusammenhang mit dem Verkehrsmittel Omnibus stehen. Er achtet für seine Mitglieder besonders darauf, dass technische Weiterentwicklungen in einem angemessenen Verhältnis zu den wirtschaftlichen Möglichkeiten stehen.

Der bdo bemüht sich, Verbesserungen bei der Grenzabfertigung von Omnibussen zu erzielen. Er beteiligt sich an entsprechenden Verhandlungen zwischen den Ministerien und versucht, einfachere und unbürokratische  Genehmigungsverfahren im Reiseverkehr zu erreichen. Bei im Ausland auftretenden Problemen nimmt er mit den zuständigen Behörden Kontakt auf, um die Schwierigkeiten zu lösen.

er bdo unterrichtet die Medien über Entwicklungen im ÖPNV und im Reiseverkehr. Er führt im Rahmen seiner Aktivitäten Pressegespräche und Pressekonferenzen durch.

Der bdo und seine Landesverbände haben 1995 eine bundesweite Image-Kampagne „Der Bus“ begonnen, deren Symbol ein liebenswerter grüner Bus mit roter Blume ist. Ziel der Kampagne ist es, ungerechtfertigte Vorurteile abzubauen und bei Politikern, Journalisten und Kunden um Sympathie für das Verkehrssystem Bus zu werben.

Der bdo informiert in seinen fortlaufend erscheinenden Rundschreibediensten über Entwicklungen und Probleme im Bereich des Arbeits-, Steuer-, Tarif-, Verkehrs- und Wirtschaftsrechts, über technische Fragen sowie über Bestimmungen und Entwicklungen im grenzüberschreitenden Verkehr u.a.

Der bdo bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch über strukturelle, wirtschaftliche, technische und verkehrspolitische Gegebenheiten.

Der bdo unterstützt seine Mitglieder in Grundsatzfragen im arbeits- und sozialrechtlichen Bereich.

Der bdo ist Mitglied der International Road Transport Union (IRU), dem Dachverband des Straßentransportgewerbes. Er arbeitet durch seine Vertreter aktiv im internationalen Bereich, sowohl bei der IRU selbst, als auch bei der ständigen Vertretung in Brüssel zu den europäischen Gemeinschaften, mit.Internationale Problemstellungen werden also vom bdo ebenso mitbewältigt wie nationale Aufgaben.

  • Präsident: Karl Hülsmann
  • Hautgeschäftsführerin: RA Christiane Leonard
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