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  • Letzte Aktualisierung: 11.05.2022 GMT
Vereine, Wirtschaft

Medienverband der freien Presse e.V. (MVFP)

 

Verband & Ziele

Der MVFP Medienverband der freien Presse vertritt die publizistischen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Interessen von 400 Mitgliedsverlagen und von mehr als 7.000 Zeitschriften- und Medienangeboten in der Branche. Die Gemeinschaft der Zeitschriftenverlage im Medienverband der freien Presse vereint große, mittlere und kleine Medienhäuser. 

Der MVFP setzt sich für den Fortbestand der freien Presse, die Freiheit und Vielfalt der Meinungen und die Zukunft des marktwirtschaftlich finanzierten Journalismus als Garant für die freiheitlich demokratische Grundordnung ein.

Seine Mitglieder unterstützt der Verband mit Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten in den drängenden Fragen der Veränderung der Märkte und der Digitalisierung. Gegenüber der Politik setzt sich der Medienverband der freien Presse für ordnungspolitische Rahmenbedingungen, für faire und transparente Wettbewerbsbedingungen ein.

Um die interne Willensbildung demokratisch zu organisieren und die Interessen aller Mitglieder bestmöglich vertreten zu können, hat der MVFP fünf Landesvertretungen für die Regionen Bayern, Berlin-Brandenburg, Nord, Nordrhein-Westfalen und Südwesten; die spezifischen Interessen der Gattungen Fachmedien, konfessionelle Medien und Publikumsmedien sind in Fachvertretungen aggregiert.

Aufgaben

Unsere Vision ist es, die unabhängige und marktwirtschaftlich finanzierte freie Presse sicher in die Zukunft zu führen. Dabei steht der Medienverband der freien Presse als wirkungsmächtiges Organ für die Interessen der freien Presse in Deutschland ein.

Das sind die zentralen Aufgabengebiete unseres Verbands:

  • Weil die Stabilität unserer Demokratie eng verbunden ist mit einer wirtschaftlich und inhaltlich unabhängigen, leistungsfähigen Presse, setzen sich die im Medienverband der freien Presse organisierten Verlage gegenüber der Politik für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen ein. Wir Verlagebrauchen faire Chancen, um auch in völlig veränderten Märkten mitmarktwirtschaftlichen Mitteln hochwertigen, vielfältigen Journalismus zu sichern.
  • Als moderner Bundesverband organisiert mit einer starken mitgliedernahen Präsenz in den Landesvertretungen Bayern, Berlin-Brandenburg, Nord, NRW, Südwest sowie schlanken und effizienten Strukturen, verstehen wir unsere Aufgabe darin, den Fortbestand der freien Presse, die Freiheit und Vielfalt der Meinungen und die Zukunft desmarktwirtschaftlich finanzierten Journalismus als Garant für die freiheitlichdemokratische Grundordnung zu sichern.
  • Ausgangspunkt für unsere Arbeit ist der Erhalt einer vielfältigen, mittelständisch geprägten, unabhängigen und unternehmerischen Verlags- und Medienlandschaft in Deutschland. Basierend darauf vertritt er die Interessen der Presse gegenüber der Politik und allen anderen Kräften, die an der demokratischen Willensbildung in Deutschland und Europa beteiligt sind.
  • In seiner modernen Struktur nimmt der Medienverband der freien Presse die Bedürfnisse und Herausforderungen der Mitglieder an und setzt sie in innovative, praxisnahe Konzepte um. Jeder Mitgliedsverlag hat den gleichen Zugang zur fachlichen Expertise und den Beratungs- und Bildungsangeboten des Branchenverbands. Wir sehen einen wesentlichen Teil unserer Aufgabe in der Service- und Beratungsfunktion gegenüber unseren Mitgliedern; in der immer komplexeren Marktsituation unterstützt der Medienverband der freien Presse die Verlage in Fragen des Medienrechts, Urheberrechts, Wettbewerbsrechts, Arbeits- und Sozialrechts sowie im Steuerrecht.
  • Der Medienverband der freien Presse arbeitet erfolgreich in den Regionen der Landesvertretungen Bayern, Berlin-Brandenburg, Nord, NRW und Südwest, intensiviert aber auch die politische Arbeit in Berlin und Brüssel, um bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen für die Verlage zu erkämpfen. Die jüngsten medienpolitischen Debatten etwa zum Urheberrecht oder über den Verbraucherschutz zeigen, dass wir unsere Überzeugungsarbeit bei politischen Entscheidungsträgern, aber auch gegenüber der Öffentlichkeit verstärken müssen.
  • Die im Medienverband der freien Presse organisierten Mitgliedsverlage stehen wie keine andere Mediengattung für das unserer sozialen Marktwirtschaft innewohnende Prinzip des Wettbewerbs. Während im Umfeld der Verlage Monopole oder Duopole insbesondere bei den digitalen Plattformen dominieren, leben Verlage Wettbewerb und Vielfalt und kreieren für ihre Leser, Nutzer und Konsumenten unterschiedlichste inhaltliche Angebote – eine Voraussetzung für eine freie und demokratische Gesellschaft. Der Medienverband der freien Presse setzt sich für faire und transparente Wettbewerbsbedingungen ein und bekämpft jede Form des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung – auch gegenüber neuen Marktteilnehmern.
  • Der Medienverband der freien Presse versteht sich als substanzieller Teil der politischen Willensbildung; seine Autorität und seine Legitimität, für die gesamte Branche zu sprechen, begründen sich in der internen Willensbildung. Der Verband sammelt und diskutiert die Interessen seiner Mitglieder, formt sie zum gemeinsamen Willen und aggregiert sie zur Zielsetzung unserer Branche. Die im Verband organisierten Verlage sprechen mit einer Stimme und suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit.
  • Der Medienverband der freien Presse ist die eine starke Stimme der Branche, also der Publikums-, Fach- und konfessionellen Verlage, und er spricht für diese Branche auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Er fördert bundesweit den Zusammenhalt der Branche, insbesondere durch das Zusammenspiel von großen, mittleren und kleinen Verlagen aus den Bereichen Publikums-, Fach- und konfessionelle Presse. Der Dialog und die Entscheidungsprozesse der Mitgliedsverlage untereinander sind geprägt von Offenheit, Transparenz, Zuverlässigkeit, Fairness und Vertrauen; diese Werte gelten für die gesamte Kommunikation des Branchenverbands.
  • Weit über die Binnensphäre unserer Branche hinaus brauchen wir Aufmerksamkeit und Verständnis für unseren gesellschaftlichen Auftrag, für die Faszination des freiheitlichen Journalismus und für die fundamentalen Herausforderungen in der digitalen Medienwelt. Das erfordert eine kreative, offensive und moderne Kommunikation, die sich auf Augenhöhe mit den Mobilisierungsstrategien der Netzgemeinde bewegt. Der Medienverband der freien Presse initiiert und organisiert den Dialog mit der Öffentlichkeit in allen branchenrelevanten Fragestellungen, und er inszeniert die Branche selbstbewusst.
  • Der Medienverband der freien Presse unterstützt seine Verlage in den drängenden Fragen der Veränderung unserer Märkte und digitalen Transformation, und er stärkt ihre Position unter anderem gegenüber den großen Marktpartnern wie den meist international aufgestellten Mediaagenturen sowie gegenüber den großen Strukturen im Vertrieb mit der Deutschen Post, dem Presse-Grosso und den Nationalvertrieben.
  • Der Medienverband der freien Presse entwickelt sich kontinuierlich weiter: Wir stehen Kooperationen mit anderen Verbänden, der Entwicklung neuer Mitgliedsformen oder einer Finanzierung durch Drittmittel grundsätzlich offen gegenüber.

  • Präsident: Dr. Rudolf Thiemann
  • Bundesgeschäftsführer: Stephan Scherzer
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