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Pressemitteilung

Pressemitteilung Details:

  • 07.09.2018 - 09:19 GMT

Es fünf nach zwölf in der deutsch-italienischen europapolitischen Zusammenarbeit

In Deutschland fehlt den Newcomern des Movimento 5 Stelle der Kontakt zu politischen Gruppen, der organisierten Zivilgesellschaft und den Medien. Anlässlich des Besuches von Europapolitikern der italienischen Regierungspartei in Berlin wirbt EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle für mehr transalpinen Dialog:

„Das deutsch-italienische Verhältnis krankt an abgerissenen Kontakten zwischen Berlin und Rom. Keine der im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien hat Ansprechpartner am Tiber. Wer Italien verstehen will, braucht grenzüberschreitende Kontakte. Unterschiedliche Meinungen zu politischen Themen sollten die Motivation zum Austausch eher verstärken als behindern. Deshalb haben wir Europapolitiker der 5-Sterne-Bewegung nach Berlin geholt.“

 

Die Europäische Bewegung Deutschland e.V. setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die traditionell schwachen europapolitischen Netzwerke zwischen Italien und Deutschland ausgebaut werden. Selle dazu: „Das Italienbild in Deutschland und umkehrt hat sich dramatisch verschlechtert. Die deutsche Europapolitik konzentriert sich noch immer zu sehr auf Frankreich. Wenn im Koalitionsvertrag Frankreich 23 Mal erwähnt wird, Italien aber gar nicht, gibt es eine Schieflage. Ich freue mich, dass die sich die Bundesregierung dieses Problems jetzt annimmt. Es ist 5 nach 12.“

Deutschlands größtes Netzwerk für Europapolitik setzt sich im Rahmen der EBD-Politik für Public Diplomacy dafür ein, die fehlenden Netzwerke in Deutschland zu schaffen.


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