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Bildung, Jugend, Kultur und Sport, Europäische Wertegemeinschaft, Partizipation & Zivilgesellschaft

Herbstsalon der Preisträgerinnen Frauen Europas – Lyrik und Musik im Zeichen der Gleichstellung

„Wir sind uns sicherlich alle darin einig, dass die weltweite Entwicklung der Gleichstellung viel zu langsam vorangeht.“ Mit diesen Worten eröffnete die finnische Botschafterin, IE Anne Sipiläinen, den diesjährigen Herbstsalon in der finnischen Botschaft. Zu der Veranstaltung hatten die Preisträgerinnen des Preis Frauen Europas eingeladen. Etwa 100 Gäste waren der Einladung in die Botschaft der derzeitigen Ratspräsidentschaft gefolgt. Mit dem Preis Frauen Europas werden ehrenamtlich tätige Frauen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße gesellschaftlich für Europa engagieren.

Die Gastgeberin betonte weiterhin, dass Fortschritte in der Gleichstellung auf nationaler und internationaler Ebene dem Einsatz und Kampf von vielen Männern und Frauen zu verdanken ist. In diesem Zug würdigte sie in ihrer Begrüßung die Verdienste der diesjährigen Preisträgerin Katharina Wolf. Diese wurde 2019 für die Gründung der Europa-Union in Sachsen und ihren damit verbundenen Einsatz für die Verteidigung der europäischen Werte ausgezeichnet.

Im Anschluss begrüßte Sabine Overkämping in Vertretung der Präsidentin der EBD, Dr. Linn Selle, die 2014 als Preisträgerin für ihr Engagement geehrt wurde.  Anschließend stellte sie die Aktivitäten der drei anwesenden Preisträgerinnen – Professorin Irina Gruschewaja (2011), Irina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein (1994) sowie Professorin Gudrun Schmidt-Kärner (1999), derzeit Präsidentin des Netzwerks „Preis Frauen Europas“ in Deutschland – vor.

Im Mittelpunkt des Abends stand das lyrische und musikalische Programm: Gudrun Schmidt-Kärner trug zeitgenössische Lyrik aus Finnland vor. Dem Gedanken des Abends folgend endete sie mit Gedichten von Philomena Franz, Holocaustüberlebende und Preisträgerin von 2001. Für den musikalischen Genuss des Abends sorgten die Sopranistin Iida Antola und Anni Laukkanen am Klavier mit einer bejubelten Mischung aus finnischen, deutschen und französischen Stücken. Nach dem Konzert rief Sabine Overkämping in Namen der EBD die Gäste dazu auf, Vorschläge für die „Frau Europas“ 2020 einzureichen.

Im Anschluss ließen die Gäste bei Wein und Snacks den Abend ausklingen und hatten die Möglichkeit, sich mit dem Netzwerk des Preis Frauen Europas auszutauschen.

Hier finden Sie das Programm des Abends.

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