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  • 24.10.2012 - 15:36 GMT
  • BDEW
Verkehr, Telekommunikation und Energie

BDEW schafft neue Stabsstelle für Erneuerbare Energien

Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) baue seine Kompetenz im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter aus. Der BDEW-Vorstand habe heute eine neue Stabsstelle für Erneuerbare Energien als höchstes Gremium des Branchenverbandes einstimmig in Berlin beschlossen.

Die Leitung der Stabsstelle für Erneuerbare Energien wird Dr. Maren Hille in Ergänzung ihrer Aufgaben als Geschäftsbereichsleiterin Erzeugung beim BDEW übertragen. Die Stabsstelle ist direkt der Vorsitzenden der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Hildegard Müller, unterstellt.
Schon längst gehöre der Bereich der Erneuerbaren Energien zum täglichen Geschäft der BDEW-Mitgliedsunternehmen. Nun gehe es darum, die Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zu integrieren, damit sie bei den wichtigen Zukunftsfragen der Energieversorgung beispielweise dem Netzausbau der Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Entwicklung eines neuen Marktdesigns an übergreifenden Lösungen mitwirken können.
Neben den genannten, zentralen Herausforderungen gehe es beispielsweise auch um neue Vermarktungsmodelle sowie rechtliche, betriebswirtschaftliche und sicherheitstechnische Fragen. Hier könnte der BDEW aufgrund der Expertise in den unterschiedlichen Bereichen, die der Bundesverband abdeckt, die Lerneffekte zwischen den Sparten und Wertschöpfungsstufen genutzt werden. Damit biete der BDEW den Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien einen echten Mehrwert im Vergleich zu einem reinen Ein-Sparten-Verband. Auch politisch sei für die Gestaltung und Umsetzung der Energiewende die Vertretung von Partikularinteressen häufig nicht mehr zielführend. Daher solle der BDEW als die übergreifende und integrative Branchenplattform weiter ausgebaut werden.
Der BDEW vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

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