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Wirtschaft & Finanzen

BDI begrüßt neue Aufmerksamkeit der EU für sichere und bezahlbare Energieversorgung

„Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben endlich die Dringlichkeit einer sicheren Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen erkannt. Das begrüßt die deutsche Industrie nachdrücklich“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Dienstag anlässlich der Ankündigung der Europäischen Union, die Energiepreise in Europa zu senken und so für mehr Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu sorgen.

Vollendung des Energiebinnenmarktes nach wie vor zentrale Forderung
Die deutsche Industrie teile angesichts steigender Energiepreise in Deutschland und der EU den dringenden Handlungsbedarf. Der BDI bestärke die Europäische Kommission in ihrem Vorhaben, bis Ende 2013 die wesentlichen Treiber für die hohen Energiepreise  und -kosten in den Mitgliedstaaten zu untersuchen. Das gelte auch für die Intention des Europäischen Rates, die Ergebnisse im Februar 2014 aufzugreifen. Die in diesem Zusammenhang gewonnenen Erkenntnisse sollten vor allem auch in dem angekündigten energie- und klimapolitischen Rahmen für den Zeithorizont bis 2030 einfließen.
Frühzeitige Festlegung eines energiepolitischen Rahmens für Zeit nach 2020 auch im Interesse der Industrie
 
„Das A+O einer kosteneffizienten und effektiven europäischen Energie- und Klimapolitik ist eine starke Koordination auf europäischer Ebene, der grenzüberschreitende Netzausbau und eine Europäisierung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Hier gibt es auch aus Sicht des BDI noch wesentliche Optimierungspotenziale“, betonte Kerber.

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