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BDI | Beratung der EU-Innenminister über die koordinierte Nutzung von Corona-Tracing-Apps: „App schnellstmöglich verfügbar machen“

Zur Beratung der EU-Innenminister über die koordinierte Nutzung von Corona-Tracing-Apps sagt Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „App schnellstmöglich verfügbar machen“ 

„Jede App zur Rückverfolgung von Kontakten muss europaweit kompatibel sein. Mit seinem strengen Standard für Datenschutz hat unser Kontinent bei Corona-Apps die große Chance, international eine Vorreiterrolle einzunehmen. Diese Chance darf die EU durch eine verzögerte Umsetzung keineswegs verspielen.

Es ist wichtig, dass die Bundesregierung Klarheit beim Datenschutzkonzept der Corona-Tracing-App geschaffen hat. Es muss jetzt darum gehen, eine App schnellstmöglich verfügbar zu machen, damit der wirtschaftliche Wiedereintritt des Industrielands Deutschland zügig gelingt. Jeder weitere Tag Stillstand stellt die deutsche Wirtschaft vor massive Herausforderungen.

Eine flächendeckende App-Nutzung ist zwingende Voraussetzung dafür, dass die deutsche Industrie ihre Wirtschaftstätigkeit Schritt für Schritt wieder aufnehmen kann. Die digitale Rückverfolgung von Kontakten wird dabei helfen, nach einer akzeptablen Eindämmungsphase das Hochfahren des öffentlichen Lebens und der industriellen Produktion zu ermöglichen.

Der Streit um das beste Datenschutzkonzept ist kontraproduktiv. Mit der Kraft überzeugender Argumente sollten Wissenschaftler, Datenschützer, Politik und Wirtschaft möglichst viele Menschen ermutigen, die Tracing-App zu nutzen. Nur wenn mindestens 60 Prozent der Bevölkerung die App verwenden, wird sie ihren Zweck erfüllen. Je mehr Daten vorliegen, umso besser für den Kampf gegen die Pandemie. Nutzer sollten freiwillig zusätzliche Daten spenden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.“ 

Mehr Informationen zu der Pressemitteilung finden Sie auf der Webseite des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V.

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