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Wirtschaft & Finanzen

BDI fordert Bundesregierung zu stärkerem Einsatz für Freihandelsabkommen auf

BDI-Präsident Ulrich Grillo zu den aktuellen Äußerungen des Bundeswirtschaftsministers über den Stand der Verhandlungen um das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP:

„Ich finde es erstaunlich, dass der Bundeswirtschaftsminister die TTIP-Verhandlungen für de facto gescheitert erklärt. So etwas ist politisch fragwürdig, denn es nimmt unseren Unternehmen wie Bürgerinnen und Bürgern große Vorteile, die solch ein Abkommen ermöglichen würde. Ich halte es für ganz natürlich, dass es in den TTIP-Verhandlungen noch viele offene Fragen gibt. In komplexen Verhandlungen kommen die wesentlichen Punkte meist erst in den Schlussverhandlungen auf den Tisch. Jetzt braucht es politische Führung, um diese Fragen zu lösen. Wir Europäer haben viel von einem Abkommen mit den USA, das die Regeln für den Welthandel sinnvoll weiterentwickelt. Der BDI fordert von der Bundesregierung einen wesentlich stärkeren öffentlichen und politischen Einsatz für die Freihandelsabkommen.“

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