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Wirtschaft & Finanzen

BDI gegen „TTIP light“

Zum Treffen des US-Handelsbeauftragten Michael Froman mit den Handelsministern der Europäischen Union erklärt BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber:

„Die deutsche Industrie ist gegen ein ‚TTIP light‘, wie es die italienische Regierung vorschlägt. Es ist notwendig, dass TTIP die Themen Marktzugang für und Schutz von Investitionen ebenso umfasst wie Strukturen für die zukünftige Zusammenarbeit bei Regulierungen und Standards. Neben dem Abbau von Zöllen und Verbesserungen für einzelne Industriebranchen sind dies zentrale Bereiche für die deutsche Wirtschaft. Jetzt kommt es darauf an, die politisch strittigen Themen wie Investitionsschutz und öffentliche Auftragsvergabe anzugehen.

Ich halte es für ein außerordentlich positives Signal, das EU-Verhandlungsmandat öffentlich zu machen. Wir erwarten, dass die neue Kommission diesen Weg weiterverfolgt. Mehr Transparenz ist wichtig. Nur so gelingt die dringend notwendige Versachlichung der Debatte.“

Im seinem aktuellen Außenwirtschaftsbericht nimmt der BDI die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft in den Blick und diskutiert aus Sicht von Unternehmen und Politik die Chancen eines Abkommens.

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