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  • 30.08.2011 - 08:49 GMT
  • BDI
Wirtschaft & Finanzen

BDI: „In den Euro investieren – auch wenn es uns schmerzt“

BDI-Präsident Keitel im Interview mit der Berliner Zeitung

"Wir wollen nach vorn gehen und in Europa, in den Euro investieren – auch wenn es uns schmerzt."
Das sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel in einem Interview mit der Berliner Zeitung am Montag.
Der BDI sei ein vehementer Verfechter der europäischen Integration, so Keitel. "Wir brauchen eine stabile Gemeinschaft. Dafür ist der Euro unverzichtbar." Die EU sei mit fast 500 Millionen Menschen, die ein Viertel der weltweiten Wirtschaftsleistungen erbringen, ein Global Player. "Jeder seiner Einzelstaaten, auch Deutschland, ist es nicht", machte Keitel deutlich.
Den Umbruch in Nordafrika bezeichnete Keitel zuallererst als eine große politische Chance. "Die Freiheit, die Millionen von Menschen gerade gewinnen, bietet auch wirtschaftlich Chancen – auch für deutsche Unternehmen." Libyen sei aber aus guten Gründen in der Vergangenheit kein bevorzugter deutscher Markt, so Keitel und betonte: "Selbstverständlich stehen deutsche Unternehmen bereit, und strecken die Hand aus für eine verstärkte wirtschaftliche Kooperation und eine Stabilisierung der gewonnenen Freiheit – nicht als Hilfsorganisation, sondern als faire Partner."

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