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BDI: Licht und Schatten in der neuen EU-Roadmap

BDI lehnt die einseitige Erhöhung der Klimaziele in der EU klar und konsequent ab

Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zur neuen "Roadmap for moving to a low carbon economy in 2050" der EU-Kommission am Dienstag in Berlin. "Wir sind für schärfere Ziele, sobald die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer mitziehen."
Positiv bewertet der BDI den Fokus des neuen Energieeffizienzplans der EU-Kommission auf den Gebäudesektor. "Die Verdopplung der Sanierungsquote im öffentlichen Gebäudebestand ist richtig", unterstrich Schnappauf. Jedes achte Gebäude in der EU ist ein öffentliches Gebäude, insgesamt verursachen Gebäude etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen in Europa.
Neue einseitige Klimavorgaben führen laut BDI zu Verschärfungen beim EU-Emissionshandel. Diese beträfen vor allem die deutsche Industrie mit ihren geschlossenen Wertschöpfungsketten. Schnappauf: "Die Industrie hat Deutschland gerade aus der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise gezogen. Innovative Technologien made in Germany werden weltweit nachgefragt, um Energie zu sparen und die Versorgung mit erneuerbaren Energien auszubauen. Das zeigt, dass sich die Unternehmen zu ambitionierten Zielen in der Energie- und Klimapolitik bekennen."

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