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BDI | Weichstellung auf EU-Ebene für mehr Energieeffizienz bei Gebäuden

Die neue EU-Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz verpflichtet die Mitgliedstaaten, langfristige Strategien zu entwickeln und konkrete Meilensteine zu definieren, um den Gebäudesektor bis 2050 zu dekarbonisieren. Die Mitgliedstaaten werden damit in die Verantwortung genommen, auf messbare Fortschritte hinzuwirken. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) bewertet die Revision grundsätzlich positiv, sieht einzelne Punkte allerdings kritisch.

Das Europäische Parlament, der Europäische Rat und die EU-Kommission haben sich im Dezember 2017 im dritten Trilog über eine Revision der EU-Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz verständigt. Mit der Einigung werden ab 2020 zusätzliche Anforderungen für mehr Energieeffizienz bei Gebäuden in Kraft treten. Die Energieeffizienz neuer Gebäude soll zusätzlich verbessert und bestehende Gebäude sollen schneller mit energieeffizienten Systemen nachgerüstet werden. Das übergeordnete Ziel der Revision ist es, das große Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor zu erschließen. 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs in der EU entfallen immer noch auf den Gebäudesektor.

Die förmliche Annahme der Revision der EU-Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz wird für Januar 2018 erwartet. Dann wird feststehen, welche genauen Schwellenwerte festgeschrieben werden. Die Mitgliedstaaten haben danach 20 Monate Zeit für eine Umsetzung in nationales Recht. Aus Sicht des BDI bedürfen die neuen Vorgaben einer engen Begleitung und eines Monitorings. Ehrgeizige politische Ziele allein garantieren nicht deren flächendeckende Umsetzung.

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