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  • 28.07.2011 - 08:02 GMT
  • BDI
Wirtschaft & Finanzen

BDI wünscht Unterstützung für höhere Rechtssicherheit und Investitionsschutz in Griechenland

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet von der Bundesregierung Unterstützung für höhere Rechtssicherheit und Investitionsschutz in Griechenland.

Das wurde bei einem Gespräch des Bundeswirtschaftsministers mit Verbandsvertretern deutlich. Der BDI hält die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums für sinnvoll. "Im Dialog mit Griechenland muss wieder Vertrauen aufgebaut werden", sagte Stefan Mair, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, am Mittwoch nach dem Treffen in Berlin.

Für zentral hält die deutsche Industrie mehr Transparenz und weniger Bürokratie, um die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in Griechenland zu stärken. Genehmigungsverfahren und administrative Prozesse von Investitionsentscheidungen bis zur Umsetzung seien zu umständlich, sagte Mair: "Das schreckt Investoren ab."

Für Investitionsfördermöglichkeiten und -instrumente in Griechenland sollte es jetzt schnell auf europäischer Ebene zu Initiativen kommen. Grundsätzlich sei der Industrie wichtig, dass private Investitionen allein unternehmerischen Überlegungen folgen müssen.

Die Abwicklung zurückliegender Außenstände dürfte laut BDI großen Einfluss auf zukünftige Maßnahmen und Projekte in Griechenland haben. Mair: "Die Bundesregierung sollte deutsche Unternehmen unterstützen, um einen Fahrplan für die Rückzahlung offener Forderungen zu erarbeiten."

Darüber hinaus gelte es, für Griechenland positive wirtschaftliche Perspektiven zu entwickeln. Dies könne aber nicht alleinige Aufgabe Deutschlands und der deutschen Industrie sein, sondern nur in enger Abstimmung mit griechischen Partnern geschehen.

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