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EU-Erweiterung, Außen- & Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen

BDI zum Biden-Besuch: Wirtschaftlich noch enger mit USA zusammenrücken

Zum Besuch des US-Präsidenten Biden in Europa sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der auch Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative TBI ist: „EU sollte wirtschaftlich noch enger mit den USA zusammenrücken“

  • „Eine starke und belastbare transatlantische Partnerschaft ist wichtiger denn je. Die EU sollte angesichts zunehmender wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen wirtschaftlich noch enger mit den USA zusammenrücken, wo es sinnvoll und möglich ist. Die EU und USA sollten zügig endgültige Lösungen für die Konflikte um Subventionen im Flugzeugbau und US-Restriktionen für Stahl- und Aluminiumimporte finden.
  • Es braucht mehr Handelsabkommen mit Bündnispartnern wie den USA. Die Zahl unserer Abnehmer und Lieferanten zu vergrößern ist die richtige Antwort auf Versorgungsengpässe und strategische Abhängigkeit.
  • Ein umfassendes Handelsabkommen ist nach wie vor wünschenswert, aber derzeit schlicht unrealistisch. Der US-Administration fehlen das Mandat und die Ambition für neue Handelsabkommen. Auch innerhalb der EU, auch in Deutschland gibt es dazu unterschiedliche Positionen.
  • Im Rahmen des vielversprechend gestarteten europäisch-amerikanischen Handels- und Technologierats TTC sollten die EU und die USA überfällige Verhandlungen über den Abbau schon lange bestehender Handelsbarrieren führen. Durch den Abbau von Industriezöllen und die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen gewinnen beide Seiten. Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks würden rasch profitieren.“