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Bertelsmann Stiftung zur Kampagne „Ich will Europa“

Mit einer Videobotschaft eröffnete Bundeskanzlerin Merkel am 23. August in Berlin die Medienkampagne „Ich will Europa“. Hinter der Kampagne, die angesichts einer zunehmend EU- und eurokritischen Stimmungslage die Vorteile und Errungenschaften Europas für Deutschland betont, stehen die Engagierten Europäer, eine Gruppe von elf deutschen Stiftungen, die sich für ein starkes Europa einsetzen – darunter auch die Bertelsmann Stiftung. Finanziert wird die Kampagne unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Gauck durch die Stiftung Mercator und die Robert Bosch Stiftung. Zahlreiche Medienunternehmen stellen Werbeplätze in TV, Print und online zur Verfügung.

Die Kampagne „Ich will Europa“ zielt darauf ab, Menschen über Anzeigen, TV-Spots und im Internet öffentlich zu Wort kommen zu lassen, die sich in Zeiten der Krise für die europäische Idee und das europäische Integrationsprojekt einsetzen. Getragen wird sie durch die Initiative „Engagierte Europäer“, an der sich neben der Allianz Kulturstiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Schering Stiftung, der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, der Stiftung Genshagen, der Stiftung Mercator, der VolkswagenStiftung und der Stiftung Zukunft Berlin auch die Bertelsmann Stiftung beteiligt, um für ein starkes Europa einzutreten.
In der Kampagne bekennen sich namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kultur und Gesellschaft und Bürger als Botschafter zu Europa. Dazu zählen unter anderem der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt, die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance Gesine Schwan, der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen, Daimler-Chef Dieter Zetsche, der Historiker Timothy Garton Ash ebenso wie Fußballer Philipp Lahm, Geiger David Garrett, Volksmusik-Star Florian Silbereisen, Moderatorin Katrin Bauerfeind und DJ Paul van Dyk. Der Botschafterkreis wird laufend erweitert.
Zahlreiche Medienunternehmen unterstützen die Kampagne mit Schaltungen. ProSiebenSat1 Media (ProSieben, Sat1, Kabel 1, N 24), die RTL-Mediengruppe (RTL, Vox, n-tv) und RTL II schalten Kampagnenspots in TV und online. Der Axel Springer Verlag, Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlag, Gruner & Jahr, Verlagsgruppe Handelsblatt, Spiegel Verlag, Süddeutscher Verlag, WAZ-Mediengruppe, Zeit Verlag und google Deutschland sind nur einige der Medienunternehmen, die der Kampagne zur Sichtbarkeit verhelfen.
Über die Website www.ich-will-europa.de kann jeder sein Bekenntnis zu Europa abgeben und mehr über die Bedeutung Europas erfahren; eine Facebook-Seite steht als Diskussionsforum zur Verfügung. Unterlegt ist der Internet-Auftritt mit einer Darstellung der Arbeit und aktuellen Aktivitäten der beteiligten Stiftungen zu Europa, die laufend aktualisiert wird, um für die breite Öffentlichkeit ein leicht zugängliches Informationsportal anzubieten.
„Die Bertelsmann Stiftung bekennt sich“, so der Vorstandsvorsitzende Aart De Geus anlässlich des Kampagnenauftakts, „zum Leitbild der Vereinigten Staaten von Europa. Nur mit geeinten Kräften, und das gilt auch für ein großes Mitglied wie Deutschland, sind die Europäer in der Lage, wirksame Antworten auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt zu finden. Dies setzt ein Mehr vor allem auf dem Gebiet wirtschaftlicher und sozialer Integration voraus. Möglich wird dies aber nur sein, wenn dieses Europa trotz der aktuellen Krise von einer breiten öffentlichen Zustimmung getragen wird und somit über ein solides demokratisches Fundament verfügt. Diese Überzeugung teilen wir mit all unseren Partnern im Rahmen der Initiative „Engagierte Europäer“. Und genau deshalb tragen wir auch die Kampagne „Ich will Europa“ voll mit.“

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