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Europakommunikation, Institutionen & Zukunftsdebatte, Partizipation & Zivilgesellschaft

Broschüre stellt EBD-Aktivitäten und -Politik zu EU-Bürgerdialogen zusammen

Während die Ergebnisse der Bürgerdialoge zur Zukunft Europas der Bundesregierung zusammengetragen und wissenschaftlich ausgewertet werden, hat die Europäische Bewegung Deutschland e.V. ihrerseits zusammengestellt, was das Netzwerk und seine 247 Mitgliedsorganisationen zum Thema beigetragen haben und welche Politik die EBD verfolgt. Unter dem Titel „Bürgerdialoge – wenn, dann richtig!“ hat das Netzwerk eine vierseitige Broschüre erarbeitet, die online verfügbar und zum Mitnehmen und Weiterverteilen im EBD-Generalsekretariat bestellbar ist.

EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle lobt darin die Initiative der Bundesregierung, warnt aber auch vor den Folgen einer halbherzigen Umsetzung: „Denn wenn ein Dialog nicht hält, was er verspricht, entsteht die Gefahr, dass Bürgerdialoge eher Enttäuschungen und Frust auslösen. Es ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines solchen Dialogs wissen, was mit den Ergebnissen geschieht.“ Transparenz und eine Rückkopplung der Ergebnisse an die Teilnehmenden sind zwei von insgesamt neun Kriterien für gute Bürgerdialoge, die die EBD gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen entwickelt hat. Auch sie werden in der Broschüre präsentiert.

Bei der Organisation von EU-Bürgerdialogen ist die EBD einen anderen Weg gegangen: Das Netzwerk veranstaltete im Juli gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ein Stakeholder-Forum Europakommunikation zum Thema Zukunft der EU, bei dem „Berufseuropäer/-innen“ aus Politik und Gesellschaft sowie Bürgerinnen und Bürger im World-Café-Format unter einander diskutierten. Methode und Ergebnisse stellt die Broschüre genauso zusammen wie das Grußwort, das der Gastgeber, Staatsminister Michael Roth MdB, auf dem Stakeholder-Forum hielt.

Außerdem stellt die Broschüre das Engagement der EBD-Mitgliedsorganisationen bei der Organisation von EU-Bürgerdialogen zusammen.

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