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BVE | EU ohne Großbritannien-Politik muss neue Absatzmöglichkeiten schaffen

Die EU und Großbritannien haben bis heute keine Einigung in den Verhandlungen über den Brexit erzielt. Zu den stockenden Gesprächen erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff: „Die deutsche Ernährungsindustrie fordert von den EU-Verhandlungsführern klare Übergangsregelungen. Der Austritt muss transparent und zügig verhandelt werden, damit die Hersteller bald Klarheit haben, wie die künftigen Beziehungen zum Vereinigten Königreich aussehen.

Ein „harter Brexit“ und damit der Rückfall der bilateralen Handelsbeziehungen auf Basis der WTO-Regeln würde allein aufgrund der steigenden Zölle zu einem signifikanten Rückgang der deutschen Lebensmittelexportmengen von fast 5 Prozent pro 1 Prozent-Preisanstieg führen.

Die Ernährungsindustrie fordert für die zukünftigen Handelsbeziehungen zu dem Vereinigten Königreich nach dem „Brexit“ u.a. die Kontinuität der bestehenden Handelsbeziehungen – einschließlich Nordirland – zu sichern und zukünftigen Handelsbarrieren vorzubeugen, die Zollfreiheit für deutsche Lebensmittelexporte zu wahren sowie klare und einfache Regeln für die Zollabwicklung zu schaffen und nicht-tarifäre Handelshemmnisse durch eine enge Kooperation von Behörden zu vermeiden bzw. vorzubeugen.

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