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Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit & Verbraucherschutz, Europäische Wertegemeinschaft

BVMed | Freier Warenverkehr muss während der Corona-Krise sichergestellt sein!

Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer, Bundesverband Medizintechnologie (BVMed):

„Der BVMed hat schon früh vor negativen Auswirkungen des nationalen Exportverbots auf die Produktion von Medizinprodukten und Arzneimitteln gewarnt. So ist Deutschland für viele Produkte der Hauptumschlagplatz für ganz Europa. „Der freie Warenverkehr innerhalb der EU ist deshalb essentiell für die Sicherstellung der Versorgung durch Medizinprodukte“, so BVMed-Geschäftsführer Möll. Nach Aufhebung des Exportverbots ist daher nun auch die Verschiebung des Geltungsbeginns der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) von höchster Dringlichkeit. Der BVMed erwartet, dass das Europäische Parlament und der Rat den Vorstoß der Kommission die MDR zu verschieben nun rasch Folge leisten. „Jeder Tag zählt. Denn die oberste Priorität der Medizinprodukte-Unternehmen muss in den nächsten Wochen und Monaten sein, in der Coronavirus-Pandemie alle notwendigen Produkte für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen“, so Möll.

Die Mitteilung des BVMed ist im Rahmen des EBD Telegramms zu Europäischer Solidarität in der Corona-Krise erschienen.

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