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cep | Stabile Kryptowährungen: cep-Studie warnt vor Überregulierung aus Brüssel

Stabile Kryptowährungen, sogenannte Stablecoins, sind auf dem Vormarsch. Facebook plant noch für dieses Jahr ein eigenes Zahlungssystem auf Kryptobasis. Während die EU-Kommission einen verbindlichen Rechtsrahmen anstrebt, warnt das Centrum für Europäische Politik (cep) vor Überregulierung.

Im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin sind Stablecoins häufig an eine offizielle Währung wie den Dollar oder den Euro gekoppelt. „Damit haben sie das Potenzial, geringeren Wertschwankungen zu unterliegen und letztlich auch als Zahlungsmittel in Frage zu kommen“, sagt Philipp Eckhardt vom Centrum für Europäische Politik (cep).

Die Politik und die Aufsichtsbehörden sind deshalb alarmiert. Sie fürchten nicht weniger als große Risiken für die Finanzmarktstabilität und neue Gefahren für die Geldpolitik. Die EU-Kommission hat daher einen Rechtsrahmen zur Regulierung von Kryptowerten, also auch Stablecoins, vorgeschlagen, der derzeit in Brüssel verhandelt wird. In einer Analyse dieser Vorschläge begrüßt das cep, dass sich die EU um Rechtssicherheit bemüht. Allerdings droht laut Eckhardt eine Überregulierung aus Brüssel. „Die EU will sehr viel Spielraum, um politisch unerwünschte Stablecoin-Projekte abzulehnen. Hier muss nachgesteuert werden, da sonst die Innovationskraft des Sektors Schaden nehmen könnte“, betont der cep-Experte.

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