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Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz

Chancengleichheit von Sinti und Roma verbessern!

Die „Frauen Europas“ begrüßen die vergangene Woche verabschiedeten Leitlinien des EU-Ministerrats für die bessere Integration der Sinti und Roma: „Erstmals sorgt ein Rechtsinstrument auf EU-Ebene für die schnellere wirtschaftliche und soziale Integration von Roma, damit die Chancengleichheit zwischen diese größten und ärmsten Minderheitsgruppe in Europa und der übrigen Bevölkerung verbessert wird.“

Das vergangene Woche vom EU-Rat verabschiedete Instrument sieht vor, dass die Mitgliedstaaten im Zeitraum 2014-2020 das Potenzial von Roma und Sinti mit Fördermitteln unterstützen, insbesondere um ihren Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum zu verbessern. Dabei sollen die Mitgliedstaaten nicht nur EU-Mittel zuzuweisen, sondern auch Mittel aus dem nationalen Haushalt sowie aus privaten Finanzierungsquellen.

Und „obwohl die Empfehlung nicht rechtlich bindend ist, wird von den Mitgliedstaaten nunmehr erwartet, dass sie konkrete Maßnahmen umsetzen, die für Roma vor Ort spürbare Veränderungen bewirken“ heißt es in der Pressemitteilung von Kommissionsvizepräsidentin Viviane Reding.
Mit dem „Preis Frauen Europas“ ehrt die EBD seit 1991 Frauen, die sich durch ihr mutiges, kreatives oder hartnäckiges ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Die symbolische Auszeichnung soll bürgerschaftlich aktive Europäerinnen untereinander und mit den EBD-Mitgliedsorganisationen vernetzen und ehrenamtliche Strukturen in der Zivilgesellschaft stärken.

© Foto: Europäische Kommission

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