Aktuelles > Das neue ECFR-Papier „The German election: What Europe expects – and what Germany will not do“

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  • 23.09.2013 - 11:14 GMT
  • ECFR
EU-Erweiterung, Außen- und Sicherheitspolitik

Das neue ECFR-Papier „The German election: What Europe expects – and what Germany will not do“

Deutschland wählt: Was denkt Europa?
Abgesehen von den Interessen der deutschen Wähler, wird die Wahl am 22. September von ganz Europa beobachtet. In einer Reihe kurzer Beiträge beleuchten ECFR Experten die Stimmung in verschiedenen EU-Staaten. Zu den einzelnen Experten-Beiträgen gelangen Sie über die Titel-Links.

Polen – Piotr Buras

„Polen erwartet, dass Deutschland nach der Wahl bei Verhandlungen zur Bankenunion und der neuen institutionellen Richtung Europas vor allem auch die Interessen der „pre-ins“ in Betracht zieht.“ – Piotr Buras

Frankreich – Thomas Klau

„Eigentlich sollte die Aussicht auf einen sozial-demokratischen Kanzler für den französischen Präsidenten und seine Partei sehr attraktiv sein. Die Realität könnte jedoch ganz anders aussehen.“ – Thomas Klau

Italien – Silvia Francescon

„In Italien wartet man gar nicht so sehr auf das Ergebnis der Wahl und die Enthüllung der siegreichen Koalition, wie auch immer diese aussehen mag. Vielmehr wartet man darauf, dass der Agenda bestimmende Wahlkampf endlich vorbei ist und dass Berlin sich wieder europäischen Schlüsselthemen zuwendet.“ – Silvia Francescon @silviafrance

Spanien – José Ignacio Torreblanca

„Spanier führen richtigerweise die meisten ihrer Probleme auf innenpolitische Faktoren zurück und glauben deshalb, dass sie diese nur durch eigene politische und wirtschaftliche Regenerierung lösen können, anstatt auf Wunder aus dem Ausland zu warten. Wenn Deutschland wählt, wollen Spanier fast nichts und erwarten noch weniger.“ – José Ignacio Torreblanca  @jitorreblanca

Bulgarien – Dimitar Bechev

„Die bulgarische Apathie könnte sich in Engagement verwandeln, falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass sich die neue deutsche Regierung für eine Reform der europäischen Institutionen einsetzt.” Dimitar Bechev @dimobe

Vereintes Königreich – Nicholas Walton

„Es wird anerkannt, dass Deutschland ein politisches Gewicht entwickelt hat, das seinem wirtschaftlichen Gewicht entspricht, und dass eine radikale Veränderung im Kanzler Amt Auswirkungen haben wird, die weit über Berlin hinausreichen.“ – Nicholas Walton @npw99

Hier finden Sie einen Podcast mit den Beiträgen der Autoren.

Hier finden Sie den ECFR Policy Brief: „The German elections: what Europe expects – and what Germany will not do“ von Ulrike Guérot.

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