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Deutsche Bank: Einkaufsmanagerindex Euroraum – Was sich unter der Oberfläche verbirgt

Aus dem Reserch Briefing – Konjunktur
Der Einkaufsmanagerindex für den Euroraum fiel im Januar mit 50,4 allzu früh allzu günstig aus. Der Rückgang und die nachfolgende Abwärtskorrektur im Februar zeigten, dass die Konjunkturerholung durchaus noch keine ausgemachte Sache ist. Unseres Erachtens ist weiterhin von einer leichten Rezession auszugehen. Die gute Nachricht lautet, dass im Durchschnitt für den gesamten Euroraum eine normale Abflachung der Konjunktur nach einer Rezession zu erwarten ist.

Im Artikel dieser Ausgabe betrachten wir den Einkaufsmanagerindex genauer und gehen dabei vor allem auf drei Punkte ein, die sich unter der Oberfläche verbergen: (a) die Tatsache, dass die weiterhin beträchtlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Euroländern vor allem auf die Griechenland-Krise und nicht auf andere Faktoren zurückzuführen sind; (b) die Aussagekraft der Einkaufsmanagerindizes hinsichtlich der Binnennachfrage und wie dies im Vergleich zu den Konsensprognosen für die Entwicklung des privaten Konsums zu beurteilen ist; und (c) welche Signale sich für die Kosten (steigend), die Margen (unter Druck) und die Preissetzungsmacht (wieder zunehmend) ergeben.

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