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COVID-19 Politik

dbb | Warenströme und Grenzgehende berücksichtigen

Der europäische Ansatz der Impfstoffbeschaffung garantiert, dass alle Länder der EU im Laufe des Jahres mit ausreichend Impfstoff versorgt werden und es nicht zu einer Bevorzugung von reichen Mitgliedstaaten kommen kann. Kirsten Lühmann, stellvertretende Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion, betont, dass die Fehler die dabei passierten, zu beheben sind, das System jedoch den europäischen Grundsätzen entspreche. „Wir als dbb erachten es als wichtig, dass die systemrelevanten Berufe im öffentlichen Dienst bei der Priorisierung der Corona-Impfungen sachgerechter einsortiert werden und eine frühe Möglichkeit zur Impfung erhalten. So kann sichergestellt werden, dass die öffentliche Ordnung weiterhin Bestand hat.“


Die Covid-19-Pandemie betrifft nicht nur einzelne Staaten. Es handelt sich um ein globales Problem, welches nur gemeinsam überstanden werden kann. Lühmann sieht eine europäische Koordinierung und einen europäischen Stufenplan als gute Wege, die Pandemie gemeinsam zu überwinden. „Die Referenzgröße darf aber nicht allein das Gebiet des Landes sein, sondern muss auch regionale Abstufungen im Rahmen der gemeinsamen Kriterien ermöglichen.“


 „Die Grenzschließungen im Frühjahr letzten Jahres haben zu einer Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus beigetragen.“ Bei dieser Maßnahme sei es allerdings wichtig, dass es keine nationalen Alleingänge gibt, sondern ein koordiniertes Vorgehen der europäischen Länder: „Grenzschließungen müssen rechtzeitig und abgestimmt kommuniziert werden, damit sich hierauf zielführend vorbereitet werden kann. Sowohl die Warenströme als auch Grenzgehende, die im Nachbarland z.B. in der Produktion tätig sind, müssen berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere für den öffentlichen Dienst mit seinen Kontrollfunktionen von großer Bedeutung.“

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