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DBJR | Entwicklung der Jugendstrukturen im Westbalkan

Wir unterstützen die Weiterentwicklung der Western Balkans Youth Cooperation Platform (WBYCP). Mit der regionalen Jugendplattform starten wir einen Konsultationsprozess im Hinblick auf eine gemeinsame Projektphase in den kommenden Jahren.

In drei Workshops wollen wir zusammen mit der WBYCP einen Blick auf die derzeitige Situation der Jugendstrukturen im Westbalkan werfen. Wir prüfen gemeinsam, wie die Region künftig unterstützt werden kann, auch in der Zusammenarbeit mit Partnerstrukturen in anderen europäischen Ländern. Der Auftaktworkshop des Konsultationsprozesses war am 22.06.2021.

Die WBYCP ist eine regionale Jugendplattform, die 2017 vom Cooperation and Development Institute CDI (Albanien) zusammen mit den Jugendringen und Jugendorganisationen der sechs westlichen Balkanländer gegründet wurde: Nationaler Jugendkongress von Albanien, Nationaler Jugendrat von Nordmakedonien, Nationaler Jugendrat von Serbien, High School Students Union of Montenegro, Kosovar Youth Council und Youth Council of the Federation of Bosnia and Herzegovina. Gefördert wird die Plattform derzeit von der Hanns-Seidel-Stiftung. Aber auch andere parteinahe Stiftungen unterstützen die Kooperation.

In den nächsten Wochen werden Ideen entwickelt, wie die Plattform für eine Projektphase von 2022 bis 2024 noch stärkere Unterstützung und Aufmerksamkeit bekommt. Etwa damit die Zusammenarbeit und die Vernetzung mit anderen europäischen Partnern ausgebaut werden kann. Dabei haben wir im Blick, dass Tirana 2022 den Titel der „Europäischen Jugendhauptstadt“ trägt. Die Auszeichnung zur Jugendhauptstadt wird auf Initiative des Europäischen Jugendforums vom Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats vergeben. Ziel ist , dass die Städte sich mit einem vielseitigen Programm präsentieren und aufzuzeigen können, wie junge Menschen gezielt in allen Bereichen einen Beitrag leisten, sich zu Wort melden und Ideen austauschen können.

Zusammen mit unseren Partnerstrukturen setzen wir uns aktiv für ein in Vielfalt geeintes Europa ein. Die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien stärkt die pro-europäischen Kräfte vor Ort. Dazu gehören aufseiten der Zivilgesellschaft vor allem die Jugendverbände. Sie bringen junge Menschen zusammen und sind als Orte gelebter Demokratie prädestiniert dafür, die Gesellschaft und Europa mitzugestalten.

Diese Meldung finden Sie auch auf der Website der Mitgliedsorganisation.