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DBJR zur Griechenland-Debatte: Jugendaustausch statt Reparationen!

Die Debatte über historische Schuld und Verantwortung Deutschlands gegenüber Griechenland wird aktuell missbraucht, um den Konflikt von zwei europäischen Staaten über Staatsfinanzen anzuheizen. Staatsminister Michael Roth bezeichnet in diesem Zusammenhang das geplante deutsch-griechische Jugendwerk als Zeichen moralischer und politischer Verantwortung Deutschlands. Der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings und EBD-Vorstandsmitglied Tobias Köck erklärt dazu im Namen von sechs Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland: „Ein Jugendwerk soll die Jugend von Partner-Ländern zusammenbringen, das Verständnis füreinander vertiefen – durch Jugendbegegnung und Jugendaustausch. Als Ausgleich moralischer und politischer Verantwortung Deutschlands taugt ein Jugendwerk nicht. Erst recht nicht als Antwort auf die Frage nach einem europäischen Umgang mit der Finanzkrise in Griechenland.“

Der Deutsche Bundesjugendring unterhält bereits gute und rege Kontakte zu seinem Pendant in Griechenland – dem Hellenic National Youth Council. Beide Organisationen sind Mitglied des Europäischen Jugendforums (YFJ) und tauschen sich auch hier jugendpolitisch aus. Zudem haben mehrere Jugendverbände innerhalb der deutschen und griechischen Strukturen bilateralen Kontakt und führen zahlreiche Jugendbegegnungen und Bildungsmaßnahmen durch.

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