Aktuelles > DBV und DWV diskutieren Ernte, GAP und Tariflohn: Spitzengespräch zum Weinbau in Berlin

Artikel Details:

  • 07.11.2013 - 09:52 GMT
  • DBV
Landwirtschaft und Fischerei

DBV und DWV diskutieren Ernte, GAP und Tariflohn: Spitzengespräch zum Weinbau in Berlin

Am 5. November 2013 trafen sich die Spitzen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des Deutschen Weinbauverbandes (DWV) unter Führung der Präsidenten Joachim Rukwied und Norbert Weber in Berlin. Rückblickend auf das Weinjahr 2013 stellte Weber heraus, dass die geerntete Rebenmenge witterungsbedingt leider nur unterdurchschnittlich sei.

Ausführlich tauschten sich die Präsidenten beider Verbände zu den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD aus und sprachen sich für den Fortbestand eines starken eigenständigen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus. Bei der Diskussion um einen bundeseinheitlichen gesetzlichen Mindestlohn müssten die Ergebnisse von Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vorrangig berücksichtigt werden. Dies sei insbesondere für die Sonderkulturen wichtig.

Bei der GAP-Reform sollten beim Wein, so DBV und DWV, die nationalen Stützungsprogramme unverändert fortgeführt werden. Das neue Autorisierungssystem zur Ablösung der Pflanzrechte ab 2016 sollte schlank und effektiv umgesetzt werden.

Für den Deutschen Weinbauverband nahmen an dem Austausch neben Präsident Weber die Vizepräsidenten Hermann Hohl, Rolf Haxel, Edwin Schrank, Ingo Steitz und Dieter Weidmann sowie der Generalsekretär Dr. Rudolf Nickenig teil. Die DBV-Delegation bestand neben Präsident Joachim Rukwied aus den Präsidenten Norbert Schindler, Leo Blum, Walter Heidl und Werner Räpple sowie Generalsekretär Bernhard Krüsken.

keine Kommentare

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Abbrechen