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Justiz und Inneres

Deutscher Juristinnenbund bestätigt Präsidentin Ramona Pisal für eine zweite Amtsperiode und wählt weitere Bundesvorstandsmitglieder

Die Mitglieder des Deutschen Juristinnenbundes (djb) wählten Ramona Pisal, seit 2011 Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht, Brandenburg (Havel), am 28. September 2013 im Bundesverwaltungsgericht Leipzig mit überwältigender Mehrheit für eine zweite Amtsperiode zu ihrer Präsidentin.

Auch die Vizepräsidentinnen Margarete Hofmann, Direktorin der Europäischen Kommission in Brüssel, und Eva Schübel, Bundesanwältin beim BGH in Karlsruhe, wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Dr. Karin Kopp, LL.M., Regierungsrätin bei der bayerischen Finanzverwaltung, München löste Dagmar Brinkmann, Referatsleiterin im Hessischen Ministerium der Finanzen ab, nach acht Jahren im Amt der Schatzmeisterin ab.

Die rechtspolitische Arbeit des Opens internal link in current windowdjb wird von fünf Ständigen Kommissionen geleistet. Zu deren Vorsitzenden wurden gewählt:

 1. Prof. Dr. Heide Pfarr, Kassel: Kommission Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht

 2. Brigitte Meyer-Wehage, Direktorin des Amtsgerichts Brake: Kommission Zivil-,Familien- und Erbrecht, Recht anderer Lebensgemeinschaften

 3. Dagmar Freudenberg, Staatsanwältin, Leiterin der Fachstelle Opferschutz im Landespräventionsrat Niedersachsen, Hannover: Kommission Strafrecht

 4. Dr. Maria Wersig, Berlin: Kommission Recht der sozialen Sicherung, Familienlastenausgleich

 5. Sabine Overkämping, Ministerialrätin, Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Kommission Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht

Dem Bundesvorstand gehören außerdem zwei Beisitzerinnen an, die für "Junge Juristinnen" zuständig sind. Gewählt wurden Leonie Babst, Jurastudentin an der Universität des Saarlandes, und Denise Cordes, Hauptamtliche Leiterin von Justitia Mentoring, dem Frauenförderprogramm an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Breisgau).

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. wurde 1948 in Dortmund gegründet und hat ca. 2.700 Mitglieder. Dazu zählen u.a. Ministerinnen und Senatorinnen, Richterinnen des Bundesverfassungsgerichts und der obersten Gerichte des Bundes und der Länder sowie zahlreiche in leitenden Positionen tätige Frauen in Wirtschaft, Justiz, Verwaltung und Wissenschaft. Der Bundeskongress des djb mit Mitgliederversammlung und Wahl des Bundesvorstands findet alle zwei Jahre statt.
Foto: © Sharon Adler, Aviva-Berlin

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