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  • 27.04.2011 - 12:30 GMT

Deutscher Kulturrat: Warum lernt Manuel Barroso deutsch?

Die dritte Arbeitssprache der EU wird nicht zu laut gesprochen

Es ist viel darüber gerätselt worden, warum Manuel Barroso, vielbeschäftigter und vieler Sprachen mächtiger Chef der Europäischen Kommission in Brüssel, vor vier Jahren mit dem Studium der Deutschen Sprache begann. Privatstunden erteilt ihm eine Lehrerin des Brüsseler Goethe-Instituts, die vom Auswärtigen Amt bezahlt wird. Wollte Barroso sich darauf einstimmen, dass Deutschland 2007 nach siebenjähriger Abstinenz wieder einmal den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernahm? Oder wollte er schlicht der Tatsache Rechnung tragen, dass Deutsch für 90 der 450 Millionen EU-Bürger die Muttersprache ist? Englisch kommt nur für 60 Millionen Menschen an erster Stelle, Französisch für 65 Millionen. Dennoch werden in diesen beiden Sprachen die täglichen Geschäfte in den Europäischen Institutionen abgewickelt. Historische und politische Argumente wiegen schwerer als Sprachstatistik.
Der vollständige Artikel von Daniela Weingärtner ist in politik & kultur Ausgabe 3-11 (S. 21) zu finden:

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