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  • 08.07.2013 - 13:59 GMT

DFK: Führungskräfte sehen EU bei Jobvermittlung auf richtigem Weg

Die Ankündigung von EU-Kommissar László Andor, die europäische Beschäftigungspolitik künftig besser zu koordinieren sowie Effizienz und Wirksamkeit der öffentlichen Arbeitsverwaltungen zu erhöhen, wird von den deutschen Führungskräften als richtiges Signal begrüßt.

Für den Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK ist ein Umdenken bei der Arbeitsverwaltung wichtig. „Arbeitslosigkeit könnte wesentlich wirkungsvoller bekämpft werden, wenn den Arbeitssuchenden grenzüberschreitend und EU-weit freie Arbeitsplätze angeboten würden“, fordert DFK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Goldschmidt. In der Tat gibt es schon seit längerem ein Programm namens EURES (European Employment Services). Das Problem: Diese Serviceangebote sind bei den Arbeitssuchenden viel zu wenig bekannt und werden von den Arbeitsverwaltungen in den einzelnen Ländern auch noch nicht konsequent genug umgesetzt. „Viele Arbeitssuchende empfinden zudem die sozialversicherungsrechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen als so kompliziert, dass sie von der Annahme eines Arbeitsplatzes im Ausland eher zurückschrecken“, berichtet Goldschmidt aus der Beratungspraxis seines Verbandes. Eine Vereinfachung bzw. Harmonisierung der Systeme ist daher dringend angezeigt. Zwar kann die Annahme eines Arbeitsplatzes im europäischen Ausland, nach Auffassung des Führungskräfteverbandes DFK, sicherlich nicht verpflichtend sein, aber die Option sollte für alle Arbeitssuchenden gleichwohl bestehen. Geradezu prädestiniert dafür sind die heute schon EU-weit existierenden grenzüberschreitenden Regionen. Für den DFK ist klar: Mit solchen Maßnahmen erhöht man die Mobilität der Arbeitnehmer und senkt die Arbeitslosigkeit.

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