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EU-Erweiterung, Außen- & Sicherheitspolitik

DGAP | „Russsia’s War Economy“: Neuer Policy Brief von Guntram Wolff, András Rácz & Ole Spillner

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine jährt sich bald zum ersten Mal. Für DGAP-Direktor Dr. Guntram Wolff, Senior Research Fellow Dr. András Rácz und Ole Spillner ein Anlass, genauer auf die Wirkung von Sanktionen und die russische Wirtschaft zu blicken. Sie meinen, die umfangreichen Sanktionspakete seien ein starkes Signal für die Entschlossenheit des Westens, sich Wladimir Putins Krieg entgegenzustellen, und hätten Russlands Kriegsfähigkeit erheblich geschwächt. So habe die Rüstungsindustrie die Herstellung mehrerer High-Tech-Waffensysteme eingestellt, reduziert oder herabgestuft, da Sanktionen den Zugang zu der erforderlichen Technologie eingeschränkt hätten.

Gleichzeitig warnen die Experten: Russland passe sich den Sanktionen an. Das Regime verwandle die Wirtschaft des Landes in eine Kriegswirtschaft und fahre seine Militärproduktion hoch. In ihrem umfangreichen Policy Brief „Russia’s War Economy“: How Sanctions Reduce Military Capacity“ analysieren sie, wie diese wirtschaftliche Anpassung konkret funktioniert, wie Ressourcen für Kriegszwecke verlagert werden und welche Rolle westliche Sanktionen dabei spielen.

Ihr Fazit: Die Verbündeten der Ukraine müssen die Sanktionen aufrechterhalten, verschärfen und ihrerseits anpassen. Ebenso müsse der Westen seine eigene Rüstungsproduktion hochfahren. Die Durchsetzung von Exportkontrollen sei zudem von zentraler Bedeutung, ebenso wie eine niedrigere Preisobergrenze für Öl, um Russlands Einnahmen zu verringern.

Lesen Sie den kompletten Policy Brief hier: Russia’s War Economy | DGAP

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