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Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit & Verbraucherschutz, EU-Erweiterung, Außen- & Sicherheitspolitik

DGB | EU-Kommission richtet Expertenforum zum Abbau grenzbezogener Hindernisse ein

150 Millionen Bürgerinnen und Bürger wohnen in den Grenzregionen der EU. Mit der Einrichtung der Anlaufstelle „Grenze“, will die EU-Kommission den Regionen maßgeschneiderte Unterstützung bieten, um Hindernisse für Beschäftigung und Investitionen abzubauen. Dies gab die Kommission am 20.09.17 bekannt. Für Unternehmen, Arbeitskräfte und Studierende ist das Zusammenwirken verschiedener Verwaltungs- und Rechtssysteme häufig noch immer ein komplexes, zeitaufwändiges und kostspieliges Unterfangen. Die Anlaufstelle „Grenze“ besteht aus Sachverständigen der Kommission für grenzbezogene Hindernisse, die nationale und regionale Behörden beraten. Diese Beratung soll sich auf drei Schwerpunktbereiche konzentrieren:
– besserer Zugang zu Arbeitsplätzen
– besserer Zugang zu öffentlichen Diensten (z.B. Gesundheitsweisen, öffentliche Verkehrssystem)
– Erleichterung der Geschäftstätigkeit mit dem Nachbarland

Die Erfahrungen der neuen Anlaufstelle „Grenze“ sollen in der Folge in die Diskussion um die nächste Generation von Programmen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit (Interreg) einfließen und auf diese Weise rechtliche und administrative Hindernisse, die in der Praxis auftreten, minimieren.
Corina Crețu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik erklärte, dass das vollständige Potenzial der Grenzregionen noch nicht ausgeschöpft sei und man diese Chancen nutzen müsse. „Die EU-Kommission wird diesen Regionen mit maßgeschneiderten Unterstützungsangeboten zur Seite stehen, von denen die Menschen dort direkt profitieren.“

Zur vollständigen Pressemitteilung der Europäischen Kommission folgen Sie diesem Link.

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