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Diakonie fordert mehr Anerkennung für freiwillig Engagierte

Die Diakonie macht sich im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit dafür stark, dass in Deutschland mehr Menschen unabhängig von Alter, Herkunft und Bildungsstand Mitverantwortung für die Gesellschaft übernehmen und sich freiwillig engagieren.

"Dazu müssen die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für dieses Engagement weiter verbessert werden. Menschen, die sich bereits in Gesellschaft, Kirche und Diakonie freiwillig engagieren, muss zudem deutlich mehr Anerkennung und Dank entgegengebracht werden", erklärt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier beim Jahresempfang der Diakonie am Freitag in Berlin.
Die Diakonie wolle im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit daran mitwirken, inhaltliche Lücken zu schließen und strategische Mängel in der Engagement-Strategie abzubauen. "Die Diakonie weiß die Bedeutung und den Wert freiwilligen Engagements zu schätzen. Ohne die Unterstützung durch die zahlreichen freiwillig Engagierten ist diakonische Pflege, Betreuung, Bildung nicht vorstellbar. Mit ihren individuellen Fähigkeiten und Gaben und ihrem Engagement sichern sie die Zukunftsfähigkeit der Diakonie", betont Stockmeier in seiner Rede. Indem die Diakonie die Freiwilligentätigkeit zum Jahresthema
2011 gewählt habe, danke sie allen Engagierten für ihren Einsatz in Gesellschaft, Kirche und Diakonie.
Stockmeier begrüßte beim vierten Jahresempfang der Diakonie unter den fast 400 Gästen aus Politik und Verbänden, Kirche und Diakonie ganz besonders Joachim Gauck. Der ehemalige Rostocker Pfarrer hat sich durch sein bürgerschaftliches Engagement in Kirche und Gesellschaft  in besonderer Weise hervor getan. "Herr Gauck ist ein Vorbild für bürgerschaftliches Engagement. Mit unserem Jahresschwerpunkt Freiwilligentätigkeit schließen wir uns seinem eindringlichen Appell an, dass eine Gesellschaft nur lebendig bleibt, wenn sich ihre Mitglieder mit ihren Gaben engagieren", betont Stockmeier.

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