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Europakommunikation, Institutionen & Zukunftsdebatte

Die europäische Perspektive herausstellen | EBD und JEF im Gespräch mit der US-Presse

Was waren die prägenden Fragen des Europawahlkampfes? Wie lässt sich den Menschen der Europawahlkampf näherbringen und wie wird Europa nach der Wahl aussehen? Diese und viele weitere Fragen waren Thema eines Mittagessens, bei dem Journalistinnen und Journalisten aus den Vereinigten Staaten auf EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle, EBD-Vorstandsmitglied und Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung Manuel Gath und den Bundesvorsitzenden der JEF-Deutschland, Malte Steuber, trafen.

In einer kurzen Runde erläuterten Selle und Steuber die jeweiligen Positionen der EBD und der JEF zur Europapolitik und der bevorstehenden Europawahl. Großes Interesse der anwesenden Journalisten bestand am politischen Auftreten der AFD während des Europawahlkampfes. Auf Nachfrage erklärte Selle, warum die EBD nicht mit der AFD zusammenarbeitet: „Die EBD ist eine werteorientierte Organisation, wir wünschen uns ein europäisches und demokratisches Deutschland und das selbe gilt für die EU.“ Eine Zusammenarbeit mit der AFD sei schwer vorstellbar, da diese nicht die Werte der EBD widerspiegelt.

Es herrschte Einigkeit darüber, dass die deutsche Parteienlandschaft beim Europawahlkampf zu wenig Engagement gezeigt habe. Eine mögliche Lösung dieses Problems sehen Selle und Steuber in der Einführung transnationaler Wählerlisten. Selle nannte diese Strategie bedeutend, da sie die europäische Perspektive stärken würde. Auch laut Steuber könnten transnationale Listen ein Instrument zur Intensivierung des Europawahlkampfes sein: „Transnationale Listen würden den Stellenwert des Europawahlkampfes für Parlamentarier steigern.“ Politiker seien dadurch gezwungen, nicht nur Wahlkampf in Deutschland zu machen, sondern auch über nationale Grenzen hinaus zu agieren.

Der Austausch zwischen den amerikanischen Journalistinnen und Journalisten und den Vertreterinnen der pro-europäischen Organisationen fand auf Initiative von EBD und Friedrich-Ebert-Stiftung statt.

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