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„Die Europawahl geht alle etwas an“: Interview mit der Präsidentin des Preis Frauen Europas Gudrun Schmidt-Kärner

Für ein menschliches Europa setzt sich Prof. Gudrun Schmidt-Kärner, Präsidentin des Netzwerks „FrauenEuropas“, ein. Im Interview mit der Passauer Neuen Presse erklärt sie, warum jede Stimme bei der Europawahl zählt – besonders dieses Mal.

„Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die Europawahl sie etwas angeht“, erläutert Schmidt-Kärner. „Dabei werden eine Menge unserer Gesetze vom Europäischen Parlament mitbestimmt, vor allem im Bereich Umweltschutz- und Verbraucherstandards. Und eigentlich immer sind es die Abgeordneten, die sich für eine Verschärfung der Vorschriften im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Deshalb finde ich es wichtig, das einzige direkt gewählte Organ der EU mit meiner Beteiligung an der Europawahl zu unterstützen, und deshalb habe ich mich auch gerne mit einem persönlichen Wahlaufruf an der ‚1000 gute Gründe für Europa‘-Kampagne der EBD beteiligt.“
Mit dem „Preis Frauen Europas – Deutschland“ ehrt die EBD seit 1991 Frauen, die sich durch ihr mutiges, kreatives oder hartnäckiges ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Die Ausschreibung für die Preisträgerin 2014 läuft noch bis zum 25. Mai!