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Europakommunikation, Partizipation & Zivilgesellschaft

Vorstandsmitglied Christian Moos bei „Wie steht es um die Demokratie in Deutschland und Europa“

In weniger als 50 Tagen findet die Europawahl statt – doch wie bewegt man die Bürgerinnen und Bürger der EU dazu, am 26. Mai ihre Stimme abzugeben? Dieser Frage stellte sich EBD-Vorstandsmitglied und Generalsekretär der Europa-Union Christian Moos bei der Veranstaltung „Wie steht es um die Demokratie in Deutschland und Europa“ des Bundesforum Familien am vergangenen Freitag. In seinem Vortrag präsentierte er die Europawahlkampagne Make Europe Yourope der EBD – und sorgte für eine angeregte Diskussion zu der Frage: Gibt es überhaupt einen Wahlkampf?

Die ganztägige Veranstaltung im Centre Monbijou wurde mit einem Vortrag von Reinhard Fischer von Europe Direct Informationszentrum Berlin der Landeszentrale für politische Bildung eröffnet. Darin erklärte er den Teilnehmenden, die vor allem soziale und familienbezogenen Organisationen vertraten, die einzelnen Institutionen der EU und ihre Aufgaben. Darüber hinaus erläuterte Fischer die Zusammensetzung der Mitgliedsparteien im Europäische Parlament sowie die Funktionsweise des Wahlsystems.

Auf dieser Grundlage stellte ein Vertreter von Pulse of Europe kurz die Geschichte, Philosophie und Arbeitsweise der Initiative vor, präsentierte die Hausparlamente und Kundgebungen. Es wurde jedoch bemängelt, dass Pulse of Europe nicht in ländlichen Regionen aktiv sei und sich zu sehr auf große Städte konzentriere.

EBD-Vorstandsmitglied Christian Moos beantwortete in seinem daran anschließenden Vortrag die Frage: Wer sind wir und welche Mission verfolgen wir? Das Augenmerk der Präsentation lag vor allem auf dem Werben für die Kampagne der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) „Europa Machen“ zusammen mit der überparteilichen Europa-Union Deutschland und der EBD-Multiplikatorenkampagne „Make Europe Yourope“. Vor allem in Zeiten des Populismus handle es sich um eine besonders entscheidende Wahl, für die auch Verbände und Vereine – besonders in Anbetracht ihrer Reichweite – aktiv werden könnten und sollten. Für eine Teilnahme sei lediglich ein individuelles und aussagekräftiges Statement zur EU sowie ein repräsentatives Foto notwendig. In der Diskussion kritisierten die Gäste, dass es zu wenig Wahlkampf gebe und für mehr Transparenz gesorgt werden müsse. In diesem Kontext betonte Moos, dass es hierbei um ein „grundsätzliches Problem der Politik“ gehe und verwies auf die politischen Forderungen der EBD. Darüber hinaus forderte Moos, dass die Parteien die Europawahl nicht mehr als „Nebensache“ behandeln und endlich einen aktiveren Wahlkampf betreiben sollten.

Die Präsentation und somit der erste Teil der Veranstaltung wurde mit einer Frage- und Diskussionsrunde geschlossen.

Alle Informationen zu unserer Kampagne Make Europe Yourope finden Sie hier.

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