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Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaft und Finanzen

DIHK | „Beim Brexit verlieren beide Seiten“

„UK-Notices“ lassen deutlich höhere Kosten erwarten

Die britische Regierung hat heute ihre Pläne für den Fall eines ungeordneten Brexit veröffentlicht. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht sich in seiner Sorge bestätigt, dass dieses Szenario für alle Seiten eine große Belastung würde.

Die zunächst präsentierten ersten von rund 80 „technischen Anmerkungen“ („UK-Notices“) zeigen auf, was Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu erwarten haben, wenn das Vereinigte Königreich ohne weitere gegenseitige Vereinbarungen aus der Europäischen Union ausscheidet. Bis Ende September sollen die restlichen Hinweise folgen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte dazu: „Mit der Veröffentlichung der UK-Notices wird vor allem eins deutlich: Beide Seiten verlieren beim Brexit. Gerade auf britischer Seite scheint es ein langer Weg zur Erkenntnis gewesen zu sein, was bei einem Brexit wirtschaftlich auf dem Spiel steht. Es drohen Zölle, mehr Bürokratie und deutlich höhere Kosten.“

 

Die Pressemitteilung finden Sie auf der Website der DIHK.

Zudem veröffentliche die DIHK auch eine englische Version ihrer Online-Checkliste „Are you ready for Brexit?“. Damit können Nutzer überprüfen, was noch zu tun ist, bevor das Vereinigte Königreich die Europäische Union am 30. März 2019 verlässt.

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