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DIHK | Bericht aus Brüssel: May erntet heftige Kritik für Grundsatz-Rede

DIHK verlangt mehr Planungssicherheit für Unternehmen

Das Kloster Santa Maria Novella in Florenz bildete vergangenen Freitag die Kulisse für Theresa Mays langersehnte Brexit-Rede. Die Hoffnungen waren groß, doch das Ergebnis eher unbefriedigend. Die Premierministerin äußerte sich etwas präziser bei den Rechten der EU-Bürger. Sie möchte, dass alle EU-Bürger in der UK bleiben können und dass diese Vereinbarung in britisches Recht überführt wird. Wie diese Vereinbarung konkret aussehen soll, bleibt unklar. Das gilt auch für die Grenze zu Irland, die Höhe der Austrittsrechnung und die Übergangsfrist mit einer Dauer von zwei Jahren.

Nach Ansicht des DIHK ist das zu wenig: „Die Unternehmen benötigten Planungssicherheit und keine Verlängerung der Hängepartie“, forderte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Für die deutsche Wirtschaft ist es höchste Zeit, dass Frau May endlich Lösungen anbietet.“ Wichtig sei gewesen, dass May die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen betont habe und genau da sollten jetzt beide Seiten in der neuen Verhandlungsrunde konkreter werden. Diese hat heute begonnen.

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