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  • 19.01.2011 - 12:42 GMT
  • DIHK
Wirtschaft und Finanzen

DIHK: Breiter Aufschwung kein Grund zum Ausruhen – Euro zukunftsfest machen, Fachkräfte sichern

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben erklärt zum heute veröffentlichen Jahreswirtschaftsbericht 2011 der Bundesregierung:

Wie der DIHK sieht auch die Bundesregierung einen stabilen Aufschwung auf breiter Front. Das ist aber kein Selbstläufer. Wir müssen vor allem das Vertrauen in die Stabilität der Eurozone zurückgewinnen. Es ist Aufgabe der Mitgliedstaaten, eigenverantwortlich ausufernde Staatsausgaben und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit in den Griff zu bekommen. Dazu brauchen wir in allen Ländern nationale Schuldenbremsen.  Deutschland muss noch etliche Ausgabenposten auf den Prüfstand stellen, um nicht nur den Euro-Stabilitätspakt, sondern auch die strengeren Vorgaben der eigenen Schuldenbremse zu erfüllen.
Die Anstrengungen von Unternehmen und Politik zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit haben uns geholfen, überraschend schnell aus der Krise zu kommen. Betriebliche Umstrukturierungen, die lange Zeit relativ moderate Lohnentwicklung, die Agenda 2010 und auch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz rentieren sich. Die Unternehmen investieren und stellen ein. Um diese Entwicklung angesichts der Demografie zu sichern, brauchen wir vor allem kluge Köpfe. Daher müssen wir die hiesigen Potenziale ausschöpfen und auch auf qualifizierte Zuwanderung setzen. Darauf weist die Bundesregierung zurecht hin. Damit Deutschland für internationale Fachkräfte attraktiv ist, brauchen wir eine Willkommenskultur. Zudem muss sich die Bundesregierung schnell auf transparente Zuwanderungskriterien wie Qualifikation, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse nach internationalem Vorbild einigen.

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