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Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaft & Finanzen

DIHK | DIHK-Präsident zu EU-China Gipfel am 7. Dezember in Peking

Annlässlich des EU-China Gipfels am 7. Dezember in Beijing erklärt DIHK-Präsident Peter Adrian:

„Aus Sicht der deutschen Wirtschaft ist es wichtig, dass die politischen Spitzen der EU und Chinas beim gemeinsamen Gipfel zusammenfinden. Der persönliche Austausch ist essenziell, um mit dem für Europa so bedeutenden Wirtschaftspartner China wieder zu einem engeren Austausch zu kommen. Auch deswegen bin ich im Juni 2023 selbst nach Peking gereist, um wirtschaftspolitische Gespräche auf höchster Ebene zu führen.

Die EU-China Beziehungen sind sehr umfangreich und die deutschen Unternehmen haben eine lange Wunschliste. Chinesische Wettbewerbsverzerrungen stellen ein drängendes Problem dar, das auch deutsche Wettbewerber betrifft. Die EU und China sollten sich daher auf mehr Transparenz, striktere Regeln und auf eine Zusammenarbeit im Bereich von Industriesubventionen einigen, gerade mit Blick auf Staatsbetriebe. Ein Subventionswettrennen ist schädlich für beide Seiten und gilt es tunlichst zu vermeiden. Wo Marktverzerrungen herrschen, muss sich die EU aber auch mit Antidumpingmaßnahmen entsprechend zur Wehr setzen. Dabei bleibt klar: Handelskonflikte mit dem wichtigsten deutschen Handelspartner sollten nicht forciert werden. Vielmehr gilt es, durch den Abbau von Handelshemmnissen in China neue Marktchancen zu eröffnen – sei es im Bereich öffentliche Beschaffung, Erneuerbare Energien oder im Dienstleistungssektor.

Auf wirtschaftspolitischer Ebene ist das Gipfeltreffen für die EU eine sehr gute Gelegenheit, klare Forderungen für die künftige Zusammenarbeit mit China zu formulieren und Kooperationspotenziale herauszuarbeiten. Gleichzeitig ist die EU gut beraten, die eigene Standortattraktivität offensiv zu fördern und neue Handelsabkommen in Lateinamerika oder im Asien-Pazifik abzuschließen, statt nur defensiv und reaktiv auf Chinas Präsenz auf den globalen Märkten zu reagieren.“

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