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EU-Erweiterung, Außen- und Sicherheitspolitik, Institutionen & Zukunftsdebatte, Verkehr, Telekommunikation und Energie, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaft und Finanzen

DIHK | Gemeinsam Verantwortung übernehmen – Europas Zukunft gestalten

Dr. Günter Lambertz, Leiter der Vertretung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bei der EU: „Die Herausforderungen, vor denen Europa zurzeit steht, sind groß: Sie reichen von den Flüchtlingsbewegungen nach Europa über die bevorstehenden, gravierenden Veränderungen durch die Digitale Wirtschaft bis hin zu den vielfältigen Hindernissen für Unternehmen im EU-Binnenmarkt, im internationalen Handel oder schlicht im Bürokratiedschungel.
Sie sind zu groß, als dass sie von jedem Mitgliedstaat allein zu lösen wären. Eine bessere Zukunft für Deutschland und für die deutsche Wirtschaft liegt unzweifelhaft in der Europäischen Union. Dazu müsste diese Europäische Union allerdings einen Modernisierungsschub durchlaufen, um zukunftsfähig zu bleiben.

Dazu hat die IHK-Organisation ihre Europapolitischen Positionen neu definiert und an die aktuelle Lage angepasst: So müssen im Mehrjährigen Finanzrahmen neue Entwicklungen wie die Migrationsströme nach Europa mit deutlich mehr Finanzmitteln für die Bereiche Grenzschutz, Entwicklungshilfe und Nachbarschaftspolitik aufgefangen werden. Nicht nur jugendliche Flüchtlinge, auch junge Europäer brauchen berufliche Bildung und Perspektive – so wie die Wirtschaft auf der anderen Seite Fachkräfte benötigt.
Die gerade vorgestellte EU-Strategie zur Digitalen Wirtschaft kann nur gelingen, wenn Europa geeignete digitale Rahmenbedingungen schafft – durch hochleistungsfähige Breitbandnetze, aber auch durch verlässliche Mechanismen zur Datensicherheit.
Andere Forderungen erscheinen nicht so neu, sind aber brandaktuell, da sie noch immer nicht zufriedenstellend umgesetzt wurden. Insbesondere darf es europäische Verantwortlichkeiten nur dort geben, wo nationale nicht ausreichen. Besonders wichtig: Ein funktionierender Binnenmarkt ist der Grundstein für die Wettbewerbsfähigkeit der EU, also müssen die – immer wieder von IHKs und AHKs festgestellten – Hindernisse für grenzüberschreitend tätige Unternehmen abgebaut werden.

Und das sind nur einige unserer Forderungen an die Entscheider in Brüssel! Lesen Sie mehr in unseren Europapolitischen Position.“

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