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  • 17.06.2011 - 08:33 GMT
  • DIHK

DIHK: Mehr ein Krisenherd, als Chance für Unternehmen

Europa steht derzeit vor allem als Krisenherd im Mittelpunkt, zu wenig als Chance für die Mitgliedstaaten. Auch in Deutschland, das mit am meisten von der EU und dem Euro profitiert hat, schwindet aktuell die Unterstützung für Europa. Gerade für die exportstarke deutsche Wirtschaft sind der Binnenmarkt und die Währungsunion jedoch besonders wichtig. Über 60 Prozent der Exporte gehen in die EU-Mitgliedstaaten, davon 43 Prozent in die Eurozone.

"Wir sind als Wirtschaft gut beraten, die Chancen Europas gerade für Deutschland immer wieder beim Namen zu nennen" unterstreicht DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. "Nicht nur angesichts der aktuellen Situation in Griechenland fällt es der deutschen Politik aber schwer, Europa im positiven Licht erscheinen zu lassen. Denn leider ist nicht zu erkennen, wie die ambitionierte Energiewende in eine auf Zukunft setzende Europapolitik eingebettet werden soll. Die Energiewende wird vielmehr zu sehr als nationale Angelegenheit konzipiert und kommuniziert. Das bereitet der Wirtschaft große Sorgen."
Mit der vorliegenden Neuauflage ihrer Europapolitischen Positionen zeigt die IHK-Organisation auf achtzehn Handlungsfeldern konkrete Lösungsvorschläge für die zukünftige europäische Wirtschaftspolitik auf. Leitgedanken bleiben die Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa. Denn letztlich gilt: Ohne eine starke Wirtschaft kann Europa nicht gelingen.

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