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DIHK | Präsident Eric Schweitzer zum morgigen „Weltflüchtlingstag“

DIHK-Präsident Eric Schweitzer zum morgigen „Weltflüchtlingstag“:  „Die deutsche Wirtschaft setzt sich mit großem Engagement für die Integration von geflüchteten Menschen ein. Die Unternehmen in Deutschland beschäftigen aktuell bereits mehr als 400.000 Geflüchtete. Auch die Industrie- und Handelskammern unterstützen vielerorts bei der Berufsorientierung, der Feststellung von Kompetenzen und der Vermittlung in Ausbildung. Jedoch gibt es für die Politik trotz des jetzt vom Bundestag verabschiedeten Migrationspakets noch einiges zu tun: Damit Betriebe besser planen können und die Ausbildung zum Erfolg führt, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Die Einstiegsqualifizierung hat sich dafür wie auch bei deutschen jungen Menschen als Erfolgsmodell bewährt. Daher sollte für Geflüchtete für die Dauer einer Einstiegsqualifizierung der Anspruch auf eine Duldung bestehen. Um eine Ausbildung zu absolvieren und im Betrieb Fuß zu fassen, sind deutsche Sprachkenntnisse unerlässlich. Diese reichen nach einem Integrationskurs für den Betriebsalltag in der Regel noch nicht aus. Geflüchtete brauchen hier passende Angebote, um die deutsche Sprache gut zu erlernen. Sinnvoll wären hier zum Beispiel mehr Unterricht in Kleinstgruppen, geförderter Einzelunterricht auch im Betrieb sowie Online-Angebote wie Webinare. Insgesamt kommt es darauf an, die Sprachkurse räumlich und zeitlich flexibler sowie inhaltlich praxisnäher zu gestalten.“

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