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Umweltpolitik

DIHK | stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer Dercks zur Abstimmung über die Gebäudeeffizienzrichtlinie

„Gebäude müssen in der EU bis 2050 klimaneutral werden. Dabei kommt es nicht vorrangig auf einen geringeren Energiebedarf an, entscheidend ist vielmehr eine emissionsfreie Energieversorgung – das führt zu mehr Klimaschutz. Denn nicht jeder Betrieb kann seinen Energieverbrauch beliebig reduzieren. Auch die jetzt folgenden nationalen Effizienzstandards müssen daher z.B. das jeweilige Produktionsverfahren berücksichtigen. Ohnehin gilt ja, dass für Unternehmen durch den nationalen und bald europaweiten Emissionshandel für Gebäude der Weg zur Klimaneutralität vorgezeichnet ist. Dieser Handel lässt aber den Unternehmen die Wahl, ob sie Klimaneutralität durch mehr erneuerbare Energien, durch mehr Energieeffizienz oder durch eine Mischung erreichen. Auch muss die Ressourceneffizienz mit bedacht werden: Die gesetzlich vorgegebene Vorverkabelung von Parkplätzen für Ladeinfrastruktur führt zum Verbrauch wertvoller Ressourcen, die dann wegen fehlender Netzanschlüsse möglicherweise gar nicht genutzt werden. Das kann nicht im Sinne der Nachhaltigkeit sein.“