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EU-Erweiterung, Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschaft und Finanzen

DIHK zum Durchbruch der EU-Mexiko Verhandlungen

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zum Durchbruch der EU-Mexiko Verhandlungen: Signal für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit zur rechten Zeit

„Der lange Atem der EU hat sich gelohnt. Mit Mexiko ist ein für die deutsche Wirtschaft enorm wichtiges  Handelsabkommen modernisiert worden. Das ist ein notwendiges Signal für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit zur rechten Zeit. Das Abkommen zeigt, dass transatlantischer Handel auch positiv gestaltet werden kann. Mexiko – das Partnerland der Hannover Messe 2018 – ist das mit Abstand wichtigste Zielland deutscher Exporte nach Lateinamerika. Auch für die wichtigen Mercosur Verhandlungen sollte der Durchbruch mit Mexiko Beispiel gebend sein. Im Endspurt könnte die EU ihre Aktionsfähigkeit unter Beweis stellen und durch einen ehrgeizigen Zollabbau den international orientierten deutschen Unternehmen auch in Südamerika neue Marktchancen eröffnen.“

Hintergrund:

2017 belief sich das deutsch-mexikanische Handelsvolumen auf 20,4 Mrd. Euro (deutsche Exporte: 12,9 Mrd. Euro, mexikanische Exporte: 7,5 Mrd. Euro). Damit ist Mexiko weiterhin wichtigstes Empfängerland von deutschen Exporten in Lateinamerika. Deutschland bleibt Mexikos wichtigster Handelspartner in Europa. In Mexiko sind 1900 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung registriert. Neben wettbewerbsfähigen Fertigungskosten, günstiger geografischer Lage und guter Infrastruktur sind vor allem Mexikos Freihandelsabkommen mit mehr als 45 Ländern in den wichtigsten Weltmarkt-Regionen (1,3 Milliarden Konsumenten) ein entscheidender Standortvorteil.

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