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DIN | IT-Security made in Europa

„Cyber Security ist der Felsen, auf dem die Digitalisierung aufgebaut wird“, sagte Kerstin Jorna, Direktorin für Binnenmarktpolitik, Regulierung und Implementierung, DG GROWTH, Europäische Kommission auf der dritten KITS-Konferenz am 30. Juni 2016 bei DIN in Berlin.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Macht die Digitalisierung sicherer!“. Mit über 70 teilnehmenden Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft war die KITS-Konferenz auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Die Vorträge und Panels griffen die unterschiedlichen Aspekte und Phänomene von IT-Sicherheit auf. Die Teilnehmer stellten heraus, dass es aufgrund der Komplexität der Thematik besonderer Anstrengungen bedarf, um die notwendige Transparenz im Markt herzustellen. Auf Normen und Standards basierende Labels und Zertifikate könnten hier Abhilfe schaffen, ein Markenzeichen „IT-Security Made in Europa“ könne helfen, hier entsprechende Akzente zu setzen.

In einem waren sich alle einig: IT-Sicherheit könne nur mit allen am Wirtschaftsleben Beteiligten erreicht werden. Das schließt professionelle Anwender und Verbraucher ein. Hierfür brauche die Branche konsensbasierte Normen und die Koordinierungsstelle IT-Sicherheit (KITS) als branchenübergreifende Institution.

Weitere Themen der Konferenz waren die Fragmentierung des europäischen Sicherheitsmarktes sowie neue Förderinitiativen auf europäischer Ebene. Dabei wurde u. a. darauf hingewiesen, dass sich IT-Sicherheit an konkreten Schutzprofilen messen lassen müsse. Entsprechende Grundlagen fehlen zurzeit noch und sollten durch Normung erstellt werden. Damit IT-Sicherheit durchgängig und interoperabel erfolgen kann, müsse man das Konzept von IT-Security by Design konsequent umsetzen. Aufgrund des hohen Bedarfs kompetenter Fachkräfte diskutierten die Experten die Herausforderungen für die Aus- und Weiterbildung im Bereich IT-Sicherheit. Ermöglicht wurde die Konferenz durch die Unterstützung der Partner der Konferenz CISCO, itWatch GmbH und Siemens.

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